Ich bin verliebt.... in mein Ziel.

Ziele.

Ein Thema, das mich schon lange beschäftigt. Über das ich schon viel geschrieben habe.

Also quasi eine unendliche Geschichte. 

Ziele machen für mich nur Sinn, wenn sie aus meinem Herzen kommen. Wenn ich also in sie verliebt bin.

Und darum geht es hier.

Verliebe dich doch mal in dein Ziel!

Ich hatte früher ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Zielen. Klar, mir war bewusst, dass ich Ziele brauche, denn alle erfolgreichen Menschen haben welche. Aber erreicht habe ich sie selten und wenn, dann meistens nicht wirklich geplant.

Heute habe ich eine Liebesbeziehung zu meinen Zielen. Ja, auch zu denen, nicht nur zu Geld....

Oder besser gesagt, zu meinem Ziel. Aber dazu komme ich gleich.

 

Wichtig ist mir, dass ich IMMER in meinem Herz beginne. Denn dort entstehen die Ziele, in die ich mich auch verlieben kann.

Denn das sind Ziele, die mich weiter in meine wahre Kraft bringen, die mein Licht strahlen lassen, die mich wirklich erfüllen. Und die haben eine ganz andere Qualität als die Ziele, die im Kopf entstehen oder weil ich eine Angst damit "überdecken" will.

Darüber habe ich ja auch schon geschrieben....

 

Also, bevor ich mir ein konkretes Ziel setze (zum Beispiel ein Umsatzziel ...hier ist ein Blogartikel dazu), bin ich mir kristallklar, wie ich mich FÜHLEN möchte. Wie die zukünftige Version von mir, zu der ich mich weiter entwickeln will, sich fühlt, was sie denkt, von was sie überzeugt ist. Das ist die Basis für mein Ziel.

 

7 Tipps für ein Ziel zum Verlieben

1. Ich bin monogam.

...nicht nur was meine "menschliche" Liebesbeziehung betrifft, sondern auch bei meinen Zielen.

Ich habe nur 1 Ziel, das ich erreichen will. Also nicht 10 gleichzeitig.

Meine Erfahrung ist nämlich die, dass ich mich sonst verzettle. Wenn ich zum Beispiel ein Umsatzziel habe, dann ergeben sich daraus automatisch viele kleine "Unterziele". Trotzdem liegt mein Fokus auf meinem Umsatzziel.

Es hat dann meine ganze Aufmerksamkeit.

Das funktioniert für mich, weil ich aus meinem Herzen komme und dieses (Umsatz-)Ziel die Übersetzung meiner Gefühle ist.

Dieses eine Ziel hilft mir in meiner (inneren, spirituellen) Weiterentwicklung. Ich erlebe es immer wieder, auf welche wundervolle Weise mich der Fokus auf nur ein Ziel, mit all dem in Kontakt bringt, was sich ändern darf. Auf allen Ebenen. Innerlich und äußerlich.

Auch deswegen reicht mir ein Ziel.

Denn, wenn ich mich dem wirklich verpflichte, dann bin ich vollauf beschäftigt.

 

2. Ich formuliere es in einem Satz.

Ja, das ist spannend!

Und nein, jetzt kommt nicht SMART oder sonst eine Formel. Obwohl ich die SMART-Formel (Erklärung am Ende) inzwischen verinnerlicht habe. Ich gehe es in manchen Bereichen inzeischen etwas anderes an.

Ein Satz, das ist herausfordernd. Das "zwingt" mich zur Klarheit.

Vor allem, wenn es kein Umsatzziel ist.

Sondern ein anderes.

Denn ich habe auch immer ein privates Ziel. Das ist meistens nicht so "groß" und herausfordernd wie mein Umsatzziel.

Dieser Schritt ist für mich auch eine Übung in Vertrauen. Denn ich vertraue, dass ich nicht alles bis in letzte Detail "erklären" muss und aufschreiben muss, wenn ich selbst klar bin.

Deswegen kommt gleich noch der nächste Tipp.

(SMARTe Ziele sind:

Spezifisch/Messbar/Aktiv/Realisitsch/Terminiert)

 

3. Es ist einfach und klar.

Denn sonst könnte Tipp 2 ja auch so ein ellenlanger Schachtelsatz sein.

Was für mich nicht funktioniert.

Allerdings, ich schreibe schon einen vollständigen Satz.

Also nicht nur: Umsatzziel 2018 Betrag X.

Sondern: Mein Umsatzziel für 2018 sind  .... Euro.

Denn ich wertschätze mein Ziel und deswegen ist es mir auch einen ganzen Satz wert.

Aber eben auch Klarheit. Das "zwingt" mich dazu, mir wirklich klar zu werden, um was es mir geht. Was das ist, was dahinter liegt. Also welche Gefühle ich (er-)leben möchte.

Da spürst du auch den Unterschied zu einem Kopf-Ziel.

Stell dir vor, du erreichst dein Ziel nicht.

Wie fühlst du dich dann?

Bei einem Kopfziel kommt jetzt Angst (weil dann etwas nicht passiert, was wichtig wäre), Frust und so hoch.

Bei einem Herzensziel bei mir nicht. Dann fühle ich mich trotzdem besser als heute, ich spüre, dass ich auf meinem Weg bin und es ist Zuversicht da.

Deswegen gebe ich mir immer die Zeit zuerst mein Herz zu fragen und dann erst mein Ziel festzulegen.

 

4. Bis wann?

Für mich unterscheiden sich Wünsche und Ziele nur in einem Punkt. An einem Datum. Einem Zeitraum.

Deswegen lege ich immer genau fest, bis wann ich das erreichen will.

Dann wird aus meinem Wunsch ein Ziel.

Nicht immer sind meine privaten Ziele Jahresziele.

Mein Umsatzziel schon.

Ach, und falls dir jetzt die Frage aufsteigt, aber wie soll ich das erreichen?

Das ergibt sich IMMER auf dem Weg. Wenn du losgehst.

 

5. Die Wortwahl ist unwichtig

Ja, wirklich! Es ist im Grunde völlig egal, wie du dein Ziel formulierst.

Da weiche ich etwas von SMART ab.

Denn es geht um die Energie hinter deinen Worten. Die wirkt. Das ist entscheidend. Und nicht das einzelne Wort , ob du (am Anfang) eine Verneinung oder so drin hast oder ob du es in der Zukunftsform schreibst.

Ich möchte dich inspirieren, schreibe dein Ziel in einem ganzen Satz. Klar und einfach. Mach nicht an der Wortwahl rum.

Denn du wirst eine interessante Erfahung machen. Ja, deswegen passt das Bild von der Liebesbeziehung so gut.

Wenn du losgehst, du dein Ziel besser kennenlernst und es dich auch, dann verändert sich die Formulierung, wenn sie an Anfang noch nicht passend war. Du fühlst dich zum Beispiel am Anfang noch unwohl oder als Lügnerin, wenn du es in der Gegenwartsform schreibst, dann scheibe es in der Zukunftsform und je mehr ihr euch kennenlernt, umso vertrauter werdet ihr und bald.... schwupps.... formulierst du es ganz einfach im Präsens.

Also, leg nicht so viel Zeit/Wert auf die Worte, lass deinen Kopf reden.... vertraue auf dein Herz und die Energie dahinter, das ist die, die wirkt.

Wenn es auf die Wortwahl wirklich ankäme, dann würden ja alle Affirmationen immer funktionieren, denn die haben ja perfekte Worte.... tun sie aber auch nicht, wenn die Energie nicht stimmt.

 

6. Könnte ein anderer es mir liefern?

Es ist wichtig, dass deine Formulierung so ist, dass du es abhaken kannst. Quasi bestellen und dann könnte es dir geliefert werden.

Es ist also messbar.

Mehr Umsatz in 2018..... wann hättest du dieses Ziel erreicht?

Oder weniger auf Facebook sein....

Also. Könnte Amazon (oder wer auch immer) es dir liefern?

Dann kannst du es auch abhaken und es gibt wirklich den Moment, wo du es erreichst.

Allein der Punkt hilft dir klarer zu werden. Und Erfolge zu feiern. Freudentänze zu machen und das geniale Gefühl zu erleben, dein Ziel erreicht zu haben.

 

7. Denke richtig groß....

Einer meiner Lieblingspunkte.

Meiner Meinung nach ist jetzt die Zeit vorbei, dass wir alle anderen Bedürfnisse ernster nehmen als unsere eigenen. Wo Menschen Gut-Menschen sind, weil sie sich und ihre inneren Wünsche verleugnen und andere und ihre Bedürfnisse vor ihre eigenen stellen.

Wo wir Angst haben, wirklich groß zu denken, weil.... was denken die anderen? ...das bin ich ja gar nicht wert, dann bin ich eingebildet, egoistisch, selbstsüchtig, nicht spirituell.

Die Zeit ist vorbei, in der wir uns schuldig fühlen, weil wir diese großen Träume und Ahnungen in uns haben.

Denn, welche Botschaft senden wir dem Leben sonst:

Ach, meine Wünsche sind unwichtig, kümmere dich erst mal um die anderen.

Und dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn genau das passiert.

Wage es, kühn und groß zu denken. Und setze es um.

Denn dann veränderst du wirklich die Welt.

Wenn du dich mit deinem Ziel auf den Weg machst, dann geschieht Veränderung.

In dir. Außen. Denn genau das ist ja das Ziel des Ziels.

 

Noch ein paar Punkte zum Schluß.

Behandle dein Ziel so, wie du deinen Liebes-Partner behandelst und auch behandelt werden willst. Denn das seid ihr jetzt. Gehe wertschätzend mit dir und deinem Ziel um. Nimm es wirklich ernst. Verpflichte dich.

Gehe keine "falschen" Deals ein, die dich vom wirklichen Handeln abhalten. Wie zum Beispiel, das wenn-dann-Denken.

Nur weil du täglich deine Affirmationen schreibst, erreichst du dein Ziel nicht.

Nur, weil du Geld spendest, wirst du nicht mehr verdienen.

Nur, weil du deine Wünsche hinten anstellst, wirst du nicht dadurch belohnt, dass dein Ziel sich verwirklicht.

Denn es geht IMMER um die zugrunde liegenende Energie.

 

Wenn du Affirmationen schreibst und danach geht es dir viel besser, deine Energie ist angestiegen und du dann ins Handeln kommst, das hilft dir dein Ziel zu erreichen. Denn das ist der Unterschied.

Es geht nicht um irgendwas tun.

 

Es geht ums richtige Tun.

Darüber schreibe ich auch immer wieder. Denn das macht den Unterschied.

 

Auf was ich nie verzichten würde: Nach Innen lauschen. Meinem Herzen zuhören.

Denn das Leben, mein Herz, meine Sehnsüchte, die reden mit mir. Ja, auch mein Ziel. Sie schicken mir Impulse (die umzusetzen oft atemberaubend sind...), Ideen, Möglichkeiten, die ich nur dann erkenne, wenn ich im Empfangen-Modus bin. Die ich nicht empfange, wenn ich hektisch durch die Gegend renne und immer mehr tue, aus Angst, nicht genug zu tun.

Je mehr los ist im Außen, umso mehr dieser Zeit schenke ich mir. Um so mehr lausche ich nach innen.

 

Wie sagte Bruce Lee so schön:

Wir müssen nicht jedes Ziel erreichen, manchmal genügt es, es anzupeilen.

 

Ich habe auch einen Podcast dazu aufgenommen.

Du findest ihn hier:

Ich bin verliebt.... in mein Ziel

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0