Mindset-Tipp zu "negativen" Gedanken

 

Es gibt immer wieder falsche Annahmen, wenn es um Mindset geht.
Wie die, dass wenn ich noch negative Gedanken habe (oder meine Ziele nicht erreiche), dass ich dann eben noch Blockaden habe. Das stimmt nicht... meistens liegt es an etwas anderem. Du verstehst nur Bahnhof? Perfekt... dann bist du hier richtig.

Wir kennen das wohl alle. Das Ergebnis ist nicht so, wie es sein soll.

Du hattest ein ganz bestimmtes Ziel im Fokus und jetzt... nicht erreicht. Es funktioniert einfach nicht. Es läuft schief. Enttäuschung und Frust. Manchmal sogar Groll und Bitterkeit machen sich in dir breit.

 

Und die Gedankenspirale fängt an.

Bei mir klappt eh nie was....Hätte ich mir ja denken können, ich hätte mich nur auf mich verlassen sollen.... bei mir kauft eh niemand.... ich werde immer übersehen.... das ist wohl der Beweis, dass es nicht sein soll....

Und sie dreht sich schnell nach unten. Du fühlst dich immer schlechter.

Du kennst diese Gedanken und all ihre Freunde sicher.

 

Und jetzt kommt das, was meiner Meinung nach (und meiner Erfahrung nach) falsch verstanden wird.

Denn jetzt fangen viele Frauen an, nach ihren inneren Blockaden zu suchen. Denn es müssen doch noch (Geld-)Blockaden da sein,  sonst wäre das doch anderes (erfolgreicher) gelaufen.

Gepaart mit der Erwartung, dass, wenn ich alle meine inneren Blockaden aufgelöst habe, solche Gedanken gar nicht mehr da sind. Und ich einfach und leicht mein Ziel erreiche.

 

Also im Umkehrschluß, Wenn ich noch so "negativ" denke, dann habe ich noch Blockaden.

Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, das stimmt absolut nicht.

 

Stell dir einfach mal vor, dass Gedanken einfach unabhängig von dir existierende "Wesenheiten" wären. Sie umgeben dich, schwirren um dich rum.

Und du entscheidest, welche du denken willst.

Also sie sind wie kleine (oder große) Züge und du entscheidest, ob du einsteigen willst oder nicht.

 

Gehen wir weiter davon aus, dass diese Entscheidung, in diesen Gedankenzug einzusteigen, weitgehend unbewusst abläuft. Denn das tut sie. Über 95% unserer Entscheidungen laufen unbewusst ab.

Dann merkst du mal früher, mal später, dass du in einem Gedanken-Zug sitzt, der gar nicht in die Richtung fährt, die du willst.

 

Und wie bei jedem Zug, du bist nicht gezwungen einfach weiterzufahren.

Du kannst aussteigen. Also einfach aufhören, diesen Gedanken weiter zu denken.

Das ist alles.

Und einen neuen, schöneren, prickelnderen Gedanken denken.

Oder noch besser, einfach nur in dein Herz atmen und dich mit deiner inneren Weisheit verbinden und ihr lauschen.

Nein, das ist nicht immer leicht. Ich weiß. Aber so entsteht Magie.

 

Ja, wenn wir jetzt tiefer gehen und die Resonanz mit in Betracht ziehen, dann gibt es schon eine energetische "Schwingungsverbindung" zwischen dir und dem Gedanken.

Denn jede von uns hat eine bestimmte Schwingungsebene und die dazu passende Gedankenzug-Dichte ist hoch. Diese Gedankenzüge  hast du ja oft genug "bestiegen". Das ist dann wie bei Facebook oder anderen Alogarithmen. Wenn du die bisher öfter nachgefragt/gelikt hast, werden auch mehr davon für dich bereit gestellt. Auch wenn du sie jetzt nicht mehr willst/brauchst.

 

Das ist besonderes bedeutungsvoll, wenn du gerade einen (gößeren) inneren Entwicklungsschritt gemacht hast. Und ich vermute mal stark, dass du das in letzter Zeit getan hast...

 

Denn am Anfang, wenn du eine neue Ebene erreicht hast, wirklich deine Blockaden aufgelöst hast und/oder deine Komfortzone ausgeweitet hast, dann sind da noch viele "alte" Gedankenzüge um dich rum. Denn bisher hast du die ja auch gerne bestiegen.

 

Deswegen ist es jetzt gerade sehr wichtig, ganz bewusst zu sein, auf welchen Zug springe ich auf und dass ich ihn auch sofort wieder verlasse, wenn ich bemerke, dass er in die falsche Richtung fährt.

 

Das ist quasi wie ein Training für dich.

Dein Übungsfeld für deine neue Ebene. Mit neuen Gedanken. Mit neuer Klarheit.

 

Vielleicht war ja dieser Gedanke auch gar nicht unbedingt mehr für dich bestimmt. Vielleicht war er einfach nur auf dem Weg zu jemand anderen oder bummelte gerade so vor sich hin, auf der Suche nach einem Fahrgast (und du warst ja in der Vergangeheit sehr häufig Fahrgast, da kann er es ja mal wieder bei dir vorbeischauen), als du aufgesprungen bist.

 

Klarheit. Bewusstheit.

Mich immer wieder bewusst dahin ausrichten, wo ich hin will.

Dann werden mit der Zeit immer mehr Gedankenzüge auftauchen, die mich auch dort hin bringen, wo ich hin will. Und die alten werden verschwinden.

 

Übrigens, das Bild von den Zügen gefällt mir deswegen so gut, weil es zeigt, dass Denken, Gedanken dich aus deiner Mitte wegbringen.

 

Wenn wir zuviel denken, dann verlieren wir leicht den Kontakt zu unserem Herzen, zu unserer Mitte.

 

Das kannst du ganz leicht ausprobieren.

Wo ist dein Fokus, wenn du denkst?

Und wo, wenn du jetzt ganz genüsslich einatmest, tief und lang und ausatmest und wieder ein.... und dein Herz fühlst?

 

Ich kann den Unterschied sehr deutlich spüren.

Denken ist außerhalb von mir, manchmal noch in meinem Kopf.

Fühlen ist ganz tief in mir.

 

Wir brauchen übrigens beides.

Nur der Wegweiser, der ist in mir.

Das Denken unterstützt nur meine innere Weisheit. So, dass ich sie leben kann.

 

Ich wünsche dir, dass du in der nächsten Zeit dir sehr bewusst bist, in welchen Gedankenzüge du gerade unterwegs bist und ob sie dir noch dienen.

Sonst steige einfach um....

 

Wenn du mehr über den richtigen Umgang mit diesen Gedanken-Zügen erfahren willst, dann melde dich einfach zu meinem Newsletter an.

Dann erhältst du gratis Tipps und Tricks. Nicht nur, wie das "Aussteigen" leichter geht, sondern auch, wie du deine richtigen Züge findest, den Party-Wagen zum Beispiel, in dem dich  viele wundervolle Frauen erwarten und sich auf dich freuen oder auch den Fahrplan zu deinem erfüllten Leben.

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Kommentare: 8
  • #1

    Birgit (Freitag, 16 Juni 2017 06:24)

    Liebe Uta,

    manchmal fühlt es sich an, als hättest Du eine magische Verbindung zu meinem Leben. Danke von Herzen für diesen Wegweiser und den Fahrplan. Genau im richtigen Moment um umzusteigen.

    Liebe Grüße Birgit

  • #2

    Hertha (Freitag, 16 Juni 2017 08:20)

    Liebe Uta,
    Herzlichen Dank für deine immer wieder inspirierende Worte, sie bringen mich immer wieder zum Nachdenken und Nachfühlen. Deine Worte kommen gerade im richtigen Moment um den Zug zu verlassen und um zu steigen.

    Liebe Grüße
    Hertha

  • #3

    Kirstin (Freitag, 16 Juni 2017 08:54)

    Wir Yoginis nennen das FREIHEIT! Übrigens, die einzig wahre und einzig mögliche:
    zu entscheiden, WAS ich denke.
    Denn ganz klar aus Gedanken werden Handlungen - und Folgen der Handlungen!
    Mein Artikel zu diesem Thema heißt übrigens "Nicht denken hilft!" :-)

  • #4

    Claudia (Freitag, 16 Juni 2017 09:30)

    Hallo Uta

    Ganz herzlichen Dank für diese 'Inspiration' und 'Anregung'. Kam passgenau ;-)

    'Problem' loslassen und Fokus auf die LÖSUNG halten. Das bringt mich weiter.
    Das ergibt andere Gedanken, andere Gefühle, andere Handlungen...
    Für die Lösung Schritte tätigen. Bewusst. Kraftvoll. Wirksam.

    Danke Uta für dein Sein und Wirken. Tolle Arbeit die du da machst!

    Herzlicher Gruss ~ Claudia

  • #5

    Andrea.Maria Kallenberg (Freitag, 16 Juni 2017 10:59)

    ACH Liebe UTA !
    Wie wunderbar ist das denn :-) Da bin ich am vergangenen Wochenende noch in einem Zug Erster Klasse gefahren ( ganz echt ) und heute sitze ich hier noch einmal im Bummelzug meiner Gedanken, die mich immer wieder im Kreis herum führen. JA - Austeigen - nach Innen lauschen - LebeSchön mit meinem Hund draußen im Wald zelebrieren und in meinem Herzen eine Frau an meiner Seite wissen, die ich auf ihrem Weg des Erblühens begleite. SO - dass wir uns gegenseitig bereichern. Ganz im Sinne von Geld 5.0. DANKE ! Die wunderbare Arbeit die ich mit Dir im EinzelCoaching machen durfte wirkt nach. in liebevoller Verbundenheit, Andrea.Maria

  • #6

    Tanja De Vitis (Freitag, 16 Juni 2017 14:12)

    Liebe Uta
    Ein wundervoller Artikel! Diese Gedanken und Gefühle nehme ich sehr gerne mit. Und zwar in mein Handgepäck :o)

  • #7

    Barbara J. Schoenfeld (Dienstag, 20 Juni 2017 20:10)

    Das ist wirklich ein toller Vergleich mit den Zügen, liebe Uta,

    dabei ist es doch tatsächlich so einfach. Es ist eigentlich NUR eine Entscheidung. Doch daran, diese Entscheidung auch wirklich durchzusetzen, arbeite ich immer noch, aber es wird immer besser. Es fällt mir inzwischen schon viel, viel früher auf. Heute merke ich sogar, dass man sich so herrlich bedauern kann mit den negativen Gedanken. So sage ich mir dann eben nach ein paar Gedankenrunden. So: jetzt ist genug gejammert, jetzt wird wieder positiv gedacht ;-)

    Herzliche Grüße
    Barbara

  • #8

    Gerd (Mittwoch, 30 August 2017 11:01)

    Liebe Uta,

    danke für diese Einblicke, die mir gerade sehr weiterhelfen. Ich habe deinen Blog vor einiger Zeit entdeckt und der weibliche Anteil in mir fühlt sich sehr angesprochen. Danke!


    HERZliche Grüße,
    Gerd