Wer was verdienen will, der MUSS auch lange/viel arbeiten

 

 

 

Manchmal haben uns ja die alten Überzeugungen ganz heimlich still und leise voll im Griff.

Wir glauben zwar, dass wir das lang erkannt haben und trotzdem fallen wir immer wieder darauf rein.

Mir geht es heute um Zeit. Um Arbeitszeit. Und die GeldAffirmation 99.

 

Es wurde mir in den letzten Wochen wieder sehr bewusst. In persönlichen Gesprächen. In Mails, die ich bekomme. Und auch in den Social Media.

 

Ich bin (virtuell) von sehr vielen Unternehmerinnen umgeben. Alle wollen erfolgreich sein, viele sind es. Sie wollen Geld verdienen.

Haben sich für die Selbstständigkeit entschieden, weil sie freier, unabhängiger und authentischer leben wollen.

Und was passiert?

Sie arbeiten mehr als die allermeisten Angestellten. Zu Zeiten, da würde keine Angestellte auch nur dran denken ins Geschäft zu gehen und oft für weniger, als das, was bei einem Job am Ende des Monats übrig bleibt.

 

Da läuft was falsch.

Finde ich.

 

Und bevor ich jetzt lange rumsuche, will ich gleich mal einen "Übeltäter" klar benennen.

Er sitzt zwischen deinen Ohren. In deinem Unbewussten. In deinem Mindset.

Es ist die Überzeugung, dass du viel tun musst, um wirklich Geld zu verdienen und dass du das auch noch nach außen zeigen musst, dass du viel viel dafür tust. Und dass viel tun, sehr beschäftigt zu sein, Tage und Nächte in deinem Büro zu verbringen, bedeutet, dass du erfolgreich bist. Naja und es dir auch hart verdienst.

 

Das glaubst du nicht?

Letztes Beispiel. Ein paar Tage her. Eine  Unternehmerin postet auf Facebook, dass sie die letzten Wochen Tag und Nacht gearbeitet hat. Es folgt eine lange Liste ihrer tollen Erfolge, für die sie -ich übertreibe hoffentlich- jede Minute in ihrem Büro verbracht hat. Und drunter lauter freudige Kommentare und Lob von anderen Frauen.

Genau so was meine ich.

 

Ich würde es schrecklich finden, wenn ich Tage und Nächte in meinem Büro verbringen müßte.

Denn ich habe auch noch ein Leben neben meinem Business. Und ich brauche Zeit, damit ich meine Batterien aufladen kann, damit ich meinen Kunden wirklich mein Bestes geben kann.

 

Und ich habe mich auch nicht selbstständing gemacht, damit ich für weniger Geld noch mehr arbeite.

Ich habe in den letzten Wochen sehr viel auf die Beine gestellt.

Ohne Tag und Nacht zu arbeiten.

 

Ganz im Gegenteil. Gerade in diesen Zeiten sorge ich dafür, dass ich genug Ausgleich habe.

Da sage ich einmal öfter nein zu Dingen, die mir jetzt nicht so wichtig sind.

Dann nehme ich keine neuen Termine an, denn das würde zu Lasten meiner bestehenden Kunden gehen. Und auch zu meinen Lasten.

Da sorge ich sehr gut für mich.

Ich erhöhe die Zeiten, um nach Innen zu lauschen.

Dann ich bin klar.

Auch darüber, wieviel Zeit ich mit was verbringe. Welchen Anteil mein Business an meiner Lebenszeit hat. Im GeldKurs 5.0. gibt es für diese Balance ein ganzes Modul, weil ich es so wichtig finde.

 

Ich liebe mein Businss und es ist nur ein Teil meines erfüllten Lebens.

 

Ich habe meinen Umsatz in den ersten 5 Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht und habe nicht mehr (Zeit) gearbeitet.

Ich habe allerdings am "Richtigen" gearbeitet. Nämlich viel an meinem Mindset.

Und ich folge meinem Herzen. Meiner Freude.

 

So kann ich auf eine gute Art Geld verdienen und auch noch dabei entspannt leben.

So habe ich Lust und Liebe und auch die Energie für alle meine Kundinnen, für meine Lieblingsmenschen und für mich selbst.

 

Ich habe damit aufgehört, andere für ihr "Tod"-arbeiten zu bewundern.

Ich habe damit angefangen, genau hinzuschauen, was mir noch gut tut und was nicht.

Denn nur, wenn ich es mir gut geht, dann kann ich auf lange Zeit mit Freude und Spaß und gesund in meinem Business Geld verdienen.

 

Übrigens war ich auch in den letzten Jahren keinen Tag krank. Ich vermute das liegt auch daran.

 

Ich wünsche mir, dass viel mehr Frauen aus diesem alten Denken aussteigen, dass sie schuften und rackern müssen.... rund um die Uhr.... damit sie ihr Geld verdienen.

Und ich meine hier übrigens beide Bedeutungen des Wortes  "verdienen"... lass es mal wirken.

 

Mein Traum ist,  dass viel mehr Frauen bis in ihre Tiefe erkennen, dass Geld verdienen und viel arbeiten nicht zusammengehören.

Sondern, dass Geld verdienen viel mehr davon abhängt, das Richtige zu tun, anstatt viel zu tun. Und der Freude zu folgen.

 

Ich wünsche mir, dass das weibliche Prinzip, das in unserer Wirtschaft viel zu kurz kommt, mehr gelebt wird. Empfangen, Nähren, Raum geben und Schützen.

 

Ich glaube fest daran, dass wir alle immer mehr unsere alten Werte ändern können und mehr Geld 5.0. leben. Zum Wohle aller.

Zum Wohle es Ganzen.

Denn das alte Denken (und Schuften) bringt uns nicht mehr weiter.

Es bringt Burn-out, unerfüllte Leben, unnötigen Konsum (um die Unerfülltheit zu überdecken...) und Krankheit.

 

Denn eins ist auch schade.... viele Frauen verzichten deshalb auf mehr Umsatz, weil sie glauben, dann genau in diese "Falle" zu geraten. Und das ist maga-schade. Denn was für wundervolle Dienstleistungen und Produkte kommen so nicht auf den Markt....

 

Falls du die GeldAffirmation 99 noch nicht kennst..... hier kannst du dir alle 99 runterladen und das ist sie:

 

Ich freue mich über deinen Kommentar.

Denn oft sind wir uns gar nicht bewusst, dass wir indirekt genau dieses unterstützen, obwohl wir von Kopf her glauben, das längst durchschaut zu haben. Dieses Zeit-Geld-Ding.

Also, sei wachsam und ehrlich mit dir....

 

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Kommentare: 14
  • #1

    Riccarda (Mittwoch, 31 Mai 2017 17:28)

    An die 4-Stunden Woche glaube ich nicht, ich sehe aber auch, dass viel arbeiten keinesfalls viel verdienen bedeutet. Ich sehe, dass weniger arbeiten durchaus viel verdienen bedeuten kann - alle anderen Kombinationen sind genauso denkbar.
    Die große Aufgabe ist, am Richtigen zu arbeiten, was das Richtige ist, ist vorher nicht immer leicht zu erkennen, im nachhinein zeigt es sich auf dem Konto.

  • #2

    Barbara J. Schoenfeld (Freitag, 02 Juni 2017 06:46)

    Oh ja, liebe Uta,

    ich kenne diese Falle nur zu gut und bin auch mal wieder reingetappt. Aber irgendwann ist wirklich Schluss damit. Ich habe mal wieder zwischen meinen Ohren aufgeräumt und es geht mir wesentlich besser. Manches braucht wohl seine Zeit ;-).....

    Herzliche Grüße
    Barbara

  • #3

    Silke Brackert (Freitag, 02 Juni 2017 07:14)

    Liebe Uta,

    Du hast es mit diesem Beitrag auf den Punkt gebracht.

    Es braucht eine ganze Zeit bis diese tief wirkenden Glaubenssätze gelöst sind.

    Bei mir wirkt sich das auch noch aus. Weil ich eben nicht so viel arbeite, erlaube ich es mir unbewusst nicht so wirklich, viel zu verdienen.

    So ähnlich verhält es sich damit, dass es sich nicht so richtig anfühlt, wenn ich viel Geld für etwas bekomme, dass mir leicht fällt und Spaß macht.

    Aber ich arbeite daran.

    Danke für deine Impulse dazu.

  • #4

    Simone Abelmann (Freitag, 02 Juni 2017 07:48)

    Liebe Uta, das passt mir gerade sehr gut in den "Kram". Geradegestern habe ich in diesem. Reich Glaubenssätze enttarnt und arbeite an meinem Affirmationen!!!

  • #5

    Veronika (Freitag, 02 Juni 2017 10:11)

    Guten Morgen liebe Uta,
    ja schon einige Zeit arbeitet es in mir endlich unabhängig zu sein. Ja auch Gedanken von selbständig machen. Und dennoch sind immer wieder Gedanken des Sicherheitsdenkens vorhanden.
    Herzliche Grüsse Veronika

  • #6

    Ute (Freitag, 02 Juni 2017 10:44)

    Liebe Uta!
    Das passt perfekt in den momentanen Flow mit dem Geldkurs. Da ich auf einer Urlaubsinsel arbeite, über der wie eine Dunstglocke der Glaubenssatz hängt "Im Tourismus viel Geld verdienen bedeutet ganz viel und ganz hart zu arbeiten und wenn du nicht erschöpft aussiehst und nicht mitjammerst, dann stimmt was nicht...." , ist das jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um da auszusteigen und meinen eigenen Umgang mit der Arbeit hier zu finden. Und das heisst zuallererst, wieder die schönen Seiten dieser Insel hier zu entdecken und für mich zu nutzen.... Danke für diesen Artikel!

  • #7

    Simone Vogel (Freitag, 02 Juni 2017 11:14)

    Ein sehr interessanter Artikel, der mich zum Nachdenken bringt. Was ich daraus ziehe ist vorallem "das Richtige tun". Das hat für mich etwas mit Fokussieren und Wissen auf was es ankommt zu tun. Ich habe oft das Gefühl in der wenigen Zeit, die mir zum Arbeiten zur Verfügung steht nicht genug zu schaffen. Das macht mich dann unzufrieden und ich denke den restlichen Tag darüber nach, obwohl ich mir fest vorgenommen habe, für meine Jungs ganz präsent zu sein, trotz Selbstständigkeit.

    Andererseits missfallen mir Aussagen, die zu sehr in die Richtung gehen, das man ja fast ohne zu Arbeiten auch im Schlaf verdienen kann. Alle wollen passives Einkommen, Coachings, die uns Reichtum und Geld versprechen nehmen massiv zu. Bekomme ich das grade nur so sehr mit oder ist es Realität. Ich meine damit nicht dein Angebot, liebe Ute, ich lese deine Blogs gerne und finde sie immer wertvoll.

    Dahin zu kommen, dass es mit Leichtigkeit geht und ich das Geld verdiene, was ich mir wünsche, das wäre mein Ziel.

    Gruß,
    SIMONE

  • #8

    Irene Wolk (Freitag, 02 Juni 2017 12:16)

    Hallo Uta - danke für diesen Impuls, der auch bei mir wieder etwas bewegt hat. Ich bin schon lange selbstständig, aber ich bin in den letzten Jahren auch in die Falle getappt, zu glauben, fast rund um die Uhr arbeiten zu müssen. Gerade im Homeoffice ist die Gefahr dafür ja groß, weil die Arbeit ja immer gleich ein paar Meter von dir entfernt nach dir ruft ;-)

    Und stimmt, wir haben uns ja nicht selbstständig gemacht, um mehr zu arbeiten und dabei doch weniger zu verdienen als jemand, der einen "geregelten Job" hat.

    Es ist wie du schreibst - es fängt alles bei unserem Mindset an und wie ich mich um mich und meine Bedürfnisse kümmere. Danke für die Erinnerung!

  • #9

    Andrea.Maria Kallenberg (Freitag, 02 Juni 2017 15:13)

    Liebe UTA !
    Dank des Coachings bei Dir, konnte ich erkennen, dass es beim Geldverdienen für mich in erster Linie um den Wert geht. Den Wert, ich mir und meinem Können zubillige und dem Wert, den meine Klientinnen ihrer persönlichen Entwickelung geben. Stimmt dieser innere und äußere Wert überein, öffnen sich Tore in neue Welten. Das fühlt sich wirklich gut an. Das, was ich bin, was ich kann und was ich anbiete, ist wertvoll. So kann ich die Menge an Arbeit begrenzen und die Qualität dabei nach oben hin unbegrenzt wachsen lassen. Aus Freude am kreativen Entfalten. Das alles kultiviere ich zur Zeit in meinem Alltag und freue mich auf weitere Erfolge.
    Das Muster mit dem viel arbeiten, um mehr zu erreichen, habe ich 25 Jahre lang in der Selbständigkeit in unserer Bäckerei gelebt. In einem Alltag mit 4 Kindern. Das Muster habe ich, neben einigen anderen, gerne und leichten Herzens, mit Deiner Unterstützung entsorgt. Es hatte im besten Sinne des Wortes, ausgedient. Der Leitsatz meiner Bäckerei-Schwiegermutter war : Ist das Leben gut gewesen, ist es Müh und Arbeit gewesen. Arme Gertrud - sie hat sich ein für sie gutes Leben kreiert und ich bin SO froh, diese Begrenzungen nun hinter mir gelassen zu haben.
    Das Kostbarste ist mir heute, neben meiner Heilsamen Arbeit, meine stille WALDBADE-Zeit. Dazu lade ich gerne jede von Euch ein.

  • #10

    Jessica (Freitag, 02 Juni 2017 15:21)

    Ich tue mich oft noch schwer damit mit Zeit für mich zu nehmen. Aber im laufe des letzten Jahres habe ich mir in regelmäßigen Abständen Auszeiten gegönnt, die ich in den zehn Jahren davor nicht hatte. Ich war allerdings davor auch oft an meinen körperlichen und seelischen Grenzen. Ich habe mir geschworen, dass mir das nie wieder passiert. Jetzt erhöhe ich Stück für Stück die Auszeiten und fühle mich gut dabei. Ein gutes Vorbild ist dabei meine Schwester die nur an vier Tagen die Woche arbeitet und trotzdem ein hohes Gehalt von Ihrem Chef bekommt. Mein Mann und ich sind selbstständig. Da ist es manchmal schwieriger, aber ich habe jetzt eine sensationelle Mitarbeiterin die einen Teil der Aufgaben übernimmt und einen tollen neuen Steuerberater. Jetzt ist vieles leichter.

  • #11

    Petra (Freitag, 02 Juni 2017 22:49)

    Danke für den Beitrag. Ich ertappe mich immer wieder, dass ich in meiner privaten Zeit über Beruf nachdenke und versuche Probleme zu lösen.

  • #12

    Miriam (Montag, 05 Juni 2017 15:42)

    Ein sehr schöner Beitrag. Ich bin schon länger selbständig und aktuell in Elternzeit. Das Baby ist leider nicht gerade pflegeleicht und wenn es schläft, springe ich immer schnell an den Schreibtisch. Trotz des Zeitmangels sind meine zwei aktuellen Projekte allerdings mit etwas Verspätung am Gedeihen. Ich kann nur zustimmen: Mehr geht nicht, alles weitere würde ich ablehnen, zugunsten der Qualität.
    Ohne irgendwas im Hintergrund ist man oft nur so am Rumwerkeln, weniger fokussiert. Das ist auch oft was andere dann als super-harte Arbeit darstellen. Da ist oft auch mehr Schein als Sein dahinter.

  • #13

    Silvia (Dienstag, 06 Juni 2017 23:14)

    Hi Uta,
    wer etwas verdienen will, der muss etwas verkaufen. Ich finde, der Mehrwert, den wir schaffen, hängt nicht mit dem Aufwand/Stunden zusammen. Wer etwas verdienen will, der sollte Mehrwert schaffen. Ganz unabhängig, wieviel Zeit/Aufwand er einsetzt. Der Mehrwert bestimmt der Kunde.
    Liebe Grüße
    Silvia

  • #14

    Gerd (Freitag, 14 Juli 2017 13:12)

    Liebe Uta,

    wunderbar dein Artikel. Genau so ist es! Ich liebe deine Geld-Affirmation.
    Gibt es davon mehr?


    HERZliche Grüße,
    Gerd