Ich bin so überfordert.... und wie ich da raus komme.

Es gibt in meinem Leben Zeiten, da hänge ich fest. Drehe mich im Kreis.  Fühle mich völlig überfordert und habe den Eindruck, dass ich nur noch fremdbestimmt bin.

Manchmal nur ein paar Stunden. Leider aber auch manchmal länger. Früher sogar wochen-und monatelang.

Ich habe festgestellt, dass ich dann bestimmte Dinge tue, die mich garantiert genau in diesem Zustand lassen.

Und ich habe für mich Lösungen gefunden.

Damit ich schneller wieder in mein leichtes und schönes Leben komme.

Bei mir beginnt es meistens damit, dass ich es gar nicht sofort merke. Bis dann plötzlich die Welle über mir bricht.

Bis ich das Gefühl habe, dass ich nichts mehr schaffe, dass alles eh nichts bringt und ich nichts auf die Reihe bekomme.

 

Es kippt dann, wenn mir bewusst wird, was ich "eigentlich" noch alles tun sollte.

Was da noch auf mich wartet.

Ich sollte noch einen Blogartikel schreiben.

Ich sollte endlich mal die Abstellkammer ausmisten.

Und dann kommen noch unzählige (gefühlt 100e) andere To-Dos dazu, die auf mich warten, die ich tun "sollte". Eine ewig lange Liste, größtenteils in meinem Kopf.

 

Und dann fühle ich mich erst mal überwältigt.

Wann nur soll ich das alles tun/schaffen?

 

Da glaube ich aber noch, dass ich es schaffe, wenn ich noch eine Schippe drauf lege.

Ja, ja die alten Überzeugungen sind hartnäckig......und ja, auch ich vergesse manchmal LebeSchön.

 

 

Also zeige ich es "denen" (ich weiß meistens nicht mal, wer die da sind....) mal und lege richtig los. Ich versuche so viel wie möglich "effektiv", das heißt dann gleichzeitig zu machen.

Ich werde quasi zum Multitasking-Profi.

 

Das steigert dann zuverlässig das Gefühl, dass mir alles zu viel ist. Obwohl ich doch scheinbar so viel mache, komme ich nicht weiter.

In dem Stadium kommt dann meistens auch noch das Gefühl dazu, dass ich im Prinzip  gar nichts tue oder wenn, dann das Falsche.

Voller Teufelskreis. Ich rödle wie wild und bekomme gefühlt doch nicht da raus, wo ich will. Ich bin also voll beschäftigt, aber nicht mit dem, was ich "eigentlich" tun will. Wobei ich oft nicht mal weiß, was das jetzt ist.

 

 

Spätestens, wenn ich mich dann dabei erwische, wie ich gleichzeitig mit einer Freundin telefoniere, das Abendessen zubereite, meiner Tochter bei Mathe helfe und noch meinen Blogartikel im Kopf entwerfe.... dann weiß ich, jetzt geht nur noch STOPP.

 

 

Ich unterbreche das, was ich gerade tue. Ich hole Luft.

Verbinde mich erst mal wieder mit mir. Für mich ist das dann LebeSchön.

Ob ich dann erst mal schreibe, meditiere, Kaffee trinke (n gehe), in die Natur spazieren gehe oder in die Wanne. Egal. Hauptsache raus aus dem Kreislauf.

 

Dann nehme ich mir ein Blatt Papier und meinen Kalender, meinen Planer. Ich bin der Papier-Stift-Typ.

 

Und ich schreibe alles auf, was in meinem Kopf ist.

Alles, was ich noch tun muss.

Wirklich alles. Ich leere meinen Kopf aus.

 

 

Dann sortiere ich alles.

Ich überlege, was davon wirklich wichtig ist, was ich wirklich tun will und muss.

Das ist alles, was mich weiter hin zu meinem Ziel bringt. Egal zu welchem...

Alles andere streiche ich ganz bewusst.

Frei nach Steve Jobs: Ein großes JA! zieht viele kleine Neins hinter sich her.

(Ich hoffe, du kennst dein JA!.... sonst solltest du unbedingt mit mir reden! Hier kannst du dein StartGespräch vereinbaren)

 

Übrigens zum Thema "keine Zeit".  Was will ich nur deswegen tun, weil ich das vermeiden will, was passieren könnte, wenn ich es nicht tue?

Da lohnt sich Reflektion sehr.

Manchmal schreibe ich es dann doch auf.... aber ich entscheide mich dann dafür, dass ich es genau deswegen machen will, weil ich eben Angst habe. Und das Machen das kleinere Übel ist. Noch.....

 

Ich schreibe alles übrigens so auf, dass ich ein klares Ergebnis festlege.

Blogartikel Freitag bereit zum Veröffentlichen.

1. Regalbrett Abstellkammer alle Lebensmittel sortieren und Ablaufdatum anschauen.

 

 

Dann lege ich fest, wann ich was machen will.

Ja, Planung. Ich bin ja meinen Zielen verpflichtet und ohne Planung wird das nichts.

Also kein Multitasking mehr, sondern bewusstes Tun.

 

Diese Planung hilft mir auch die sehr beliebte Praxis des "Beschäftigt-Sein" in Griff zu bekommen.

Ich kenne das von mir, aber auch von (beinahe) allen meinen Kundinnen. Sobald wir nicht klar sind, was als Nächstes dran ist, dann checken wir nur mal kurz zum 15. Mal die Mails, gehen auf Facebook oder was auch immer das ist, was du dann automatisch machst. Und verdaddeln so wertvolle Zeit...

 

Bitte nicht verwechseln mit bewusster Zeit zum Nichts-Tun. Das ist was ganz anderes und soooo wertvoll!

 

Manchmal braucht es sogar eine Nicht-Tun-Liste.

Damit ich mir bewusst bin, dass ich wieder im Unklar-Modus bin.

Oder mich um etwas drücke, das mich herausfordert.

 

 

Jetzt kann noch mein Perfektionismus zuschlagen.

Deswegen erlaube ich mir ganz bewusst unperfekt sein zu dürfen. Unperfekt zu starten. Nicht gleich alles perfekt machen zu müssen.

 

Vielleicht lege ich mir bestimmte Zeitblöcke fest, wo ich was tue.

Auf jeden Fall bin ich mir klar, welches Ergebnis ich mit dem, was ich tue, erzielen will.

Dabei hilft mir dann auch, wenn ich mir wieder klar mache, welche Erfolge, Fortschritte ich täglich erziele. Ja, und auch schon erzielt habe.

 

Ich gestehe, wenn ich wieder in diese Falle getappt bin, dann habe ich auch mein normales Abendritual nicht mehr regelmäßig gemacht. Nämlich meine 3 Erfolge des Tages notiert.

Damit fange ich dann sofort wieder an.

 

 

Und ich lobe mich. Lobe mich. Lobe mich.

Das baut garantiert das Gefühl von "nicht genug" ab.

 

All das gibt mir das Gefühl zurück, dass ich über mein Leben bestimme.

 

 

Meistens (Immer) gehört auch Reflektion dazu.

 

Gerade Zeitthemen haben viel mit der Wertschätzung zu tun, die ich für mich selbst habe und mit der Angst, was passiert, wenn ich etwas nicht tue.

Da hinzuschauen ist immer eine gute Idee.

Dann das Thema Ziele und die Klarheit, wie ich sie angehen kann.

Und deine unbewusste Sabotageprogramme, die genau dann einsetzen, wenn du wirklich in deine Größe kommen willst, die kannst du dann auch mit entlarven und abstellen.

 

Das merke ich bei mir immer wieder.

Gerade bei großen, wirklich wichtigen Schritten geht es bei mir nicht über Nacht. Das ist wie Schicht für Schicht abschälen.

Gerade stecke ich wieder in so einem Prozess.

Dann mache ich noch sehr viel mehr. Denn dann heißt es für mich ganz bewusst zu werden.

Also mein Mindset, mein Denken immer wieder in die richtige Richtung zu bringen. Denn am Anfang ist das Alte einfach stärker. Fällt mein Blick zu oft noch in den Rückspielgel anstatt nach vorne gerichtet zu sein.

 

Wunderbar sind dann zum Beispiel Affirmationen. Sie helfen beim Blickwechsel.

Wenn du wirklich die Macht und Wirkung von Affirmationen kennen lernen willst, dann klicke hier: Affirmationen

 

Es gibt aber auch noch viele andere Möglichkeiten und Strategien um mein Mindset an  meine Ziele anzupassen. So, dass ich sie erreiche. Dazu kommt bald noch mehr.

 

Also, falls es dir ähnlich geht.... probiere meine Strategie von oben einfach mal aus.

 

Und wenn du wirklich Veränderung willst, dann kann ich dir nur mein Coaching empfehlen.

Da schauen wir genau deine unbewussten Sabotageprogramme an und du kommst ins richtige Tun. Nicht ins automatische, unbewusste, das meistens nirgends hin führt. Sondern genau ins das, das dich wirklich an dein Herzensziel bringt. Ohne Überforderung.

Vereinbare dir jetzt gleich dein gratis Startgespräch!

Dann wird 2016 noch dein Jahr und du startest auf einem ganz neuen Level in 2017.

 

Ja, ich will in meine Kraft kommen und loslegen!

 

 

Und falls du noch eine gute Idee hast, was du tust, wenn du dich überfordert fühlst... immer in die Kommentare damit!

Ich liebe es von dir inspiriert zu werden!

 

 

Es geht nichts über immer wieder "erinnert" zu werden. Daran, dass du großartig bist (ja, immer). Daran, dass du selbst entscheiden kannst, wie dein Leben aussieht. Daran, dass Geld Wertschätzung ist. Hier bekommst du das gratis. Sei einfach mit dabei, wir sind schon beinahe 3000 Frauen!

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Kommentare: 3
  • #1

    Marina (Freitag, 21 Oktober 2016 13:13)

    Liebe Uta,
    ich kenne auch die Situation, die du beschrieben hast in Bezug auf "zu viel ....."
    Sobald ich merke, dass ich unruhig werde, weil auch ich daran denke, was ich noch alles zu tun hätte, sage ich laut und deutlich "Break".
    Ich schreibe mir auch regelmäßig meine Gedanken auf, dass was ich zu erledigen habe. Ich lege allerdings keinen genauen Termin fest, (außer für die vereinbarten mit anderen Personen oder "wiederkehrende" > USST.- Voranmeldung z.B. oder webinare...), sondern lasse mir "Luft", in dem ich mir mehrere Tage dafür "gönne". So habe ich immer noch die Freiheit, dass zu erledigen, worauf ich gerade am meisten Lust habe, die besten Ideen zu diesem Zeitpunkt von mir verwirklicht werden können, oder die Gartenarbeit gefällt mir natürlich auch besser bei Sonnenschein als wie bei 6 Grad und Regen.
    Ich notiere mir nur ein/ zwei Stichworte, da ganze Sätze oder nähere Beschreibungen zu ausführlich werden würden, ich übersehe dann die Grenze und schreibe einfach zu viel...
    Die aktuellen 3 - 4 wichtigsten Aufgaben (dein Wochenrückblicksblatt fülle ich meistens am Sonntag aus) schreibe ich mir seit drei Wochen auf eine Tafel auf, ergänzt mit schneller, kleiner Zeichnung. Ich gehe 100 e Mal pro Tag daran vorbei und lies darum immer wieder den Text, so werde ich automatisch auch immer wieder auf´s Wichtigste fokussiert. Was erledigt ist, kteise ich ein bzw. die Aufgaben auf meinem Notizzettel werden mit dickem, pinkfarbenen Stift abgehakt. Ich mag´s bunt....in meinen Lieblingsfarben.
    Meine Etiketten für Affirmationen habe ich mir selber gedruckt; sie kleben in meiner Wohnung, im Gartenhaus, im Wohnmobil und auf verschiedenen Artikel wie z.B. auf meinem Geldbeutel oder auf meinen Kosmetikpflegeprodukten.....
    Danke für deine Tipps und dass sich dein "Teufelskreis" in Luft auflöst.

  • #2

    Sandra Hochhuber (Freitag, 21 Oktober 2016 15:27)

    Hallo liebe Uta,
    das kenne ich gut, dieses Gefühl der Überforderung. Vielen Dank für Deine tollen Tipps! Einiges davon mache ich auch schon. Der wichtigste Schritt für mich ist dabei, wirklich erst einmal zu merken, dass da was nicht stimmt. Wahrscheinlich sogar, mich selbst merken zu lassen, dass da was nicht stimmt. Also anerkennen, dass ich mich überfordert fühle. Dann ganz tief und ruhig in den Bauch atmen und anerkennen, was ist. Danach eine Pause...
    Nochmal vielen Dank, herzlichst, Sandra Hochhuber

  • #3

    Heidrun (Freitag, 21 Oktober 2016 17:32)

    Hallo, liebe Uta,
    ich freue mich immer auf Deine Briefe. Herzlichen Dank dafür.
    Allerdings bin kein so großer Methoden- und Planungsfreak. Wenn die 100e von angeblichen Müssens mich überfluten oder sich Berge vor mir auftürmen wollen: Ich sage auch laut STOPP und versuche zu erfühlen, wozu ich im Moment gerade Lust habe. Da ergeben sich oft total überraschende, kreative Tätigkeiten. Z.Bsp. finde ich mich dann auf meinem Balkon wieder, den ich dann völlig ungeplant, aber voller Lust und Ideen umgestalte und pflege. Und siehe da, danach bin ich dann echt zufrieden und die Berge vor mir sind wie durch ein Wunder verschwunden - ich weiß dann, was ich als nächstes tun will, und nicht mehr muß.
    Herzliche Grüße
    Heidrun