Ziele erreichen. Mit Herz und Verstand. Teil 1

Lange Zeit gab es quasi 2 Herzen in meiner Brust.

Oder sollte ich besser schreiben, dass mein überaus fähiger und logisch denkender Verstand und mein großes, weibliches und fühlendes Herz noch nicht die richtige Art der Zusammenarbeit gefunden hatten?

Denn das würde es wohl besser treffen.

 

Das führte dazu, dass ich mich viele viele Jahre mit jeder mir interessant erscheinenden Technik beschäfigt habe, wie ich meine Ziele erreichen kann. Also Vorgehensweisen, die meinen Kopf jubeln liesen. Aber nicht immer mein Herz. Da muss man halt durch....dachte ich damals.

 

Und dann gab es wieder Phasen, da folgte ich meinem Herzen, was mir auch gut tat, aber nicht zu den Resultaten führte, die ich mir wünschte.

Was die erste Variante allerdings auch nicht schaffte...

Aber dann habe ich es irgendwann kombiniert.

Darüber geht es in diesem Blogartikel.

Ich habe übrigens festgestellt, dass nicht nur ich in diesem Dilemma stecke.

Heute gibt es sogar einen Hit darüber (Herz über Kopf.... oder wie er heißt).

 

Mir persönlich sind beide Bereich gleich wichtig. Herz und Verstand.

 

Mir ist es wichtig, dass ich mein Leben so lebe, dass es meinem höchsten Wohle entspricht.

 

Ich schreibe jetzt extra nicht, dass es nicht auf Kosten anderer sein soll, denn das ist, wenn man wirklich zu seinem höchsten Wohl lebt, völlig selbstverständlich. Es gibt nur ein Wohl für alle.

 

Dazu gehört für mich, dass ich mir mutige Ziele setze, Wünsche habe, die ich dann umsetzen will.

Und zwar deswegen, weil ich es so spannend und lebendig finde, wenn ich mich immer mehr zu der Frau entwickle, die ich bin, wenn all die Schutzschichten, Ängste und Klein-Klein weg wären.

Die Frau, die ihre Talente, Fähigkeiten und Gaben wirklich lebt und die Welt damit bereichert, sie vielleicht sogar verbessert.

Dazu gehört für mich, dass ich mutige Schritte machen muss/darf. Dass ich durch meine Angst hindurch gehe und immer neue Anteile von mir entdecke und zum Ausdruck bringe.

Mich ent-wickle.

 

Und da ich hier auf dieser wunderschönen Welt lebe, findet diese Entwicklung auch in und mit Materie statt.

Also weniger prosaisch ausgedrückt:

Meine Wünsche dürfen sehr wohl materieller Art sein, wie ein Haus, ein Auto oder (manchmal liebe ich ja Klischees) Schuhe.

Weil es am Ende trotzdem nur um die innere Entwicklung geht.

 

Ich habe ja schon an anderer Stelle darüber geschrieben, dass es immer um Gefühle geht und nie um Geld. Wahrscheinlich habe ich es schon so oft geschrieben, dass manche jetzt die Augen verdrehen. Aber ich kann es nicht oft genug wiederholen. Vergesse ich es sogar manchmal...

 

Diese materiellen Wünsche und Ziele sind deswegen wirklich wichtig. Denn sie drücken auf unserer Erde einfach Entwicklung aus.

Aber Vorsicht. Es geht nicht darum, dass ich ein besserer Mensch werde/bin, wenn ich viel Geld, ein großes Auto oder was auch immer habe.

 

Es geht darum, was es mir persönlich bedeutet, wenn ich es habe. Um mein ganz persönliches Gefühl.

 

Es geht nicht darum, was andere darüber denken, sondern, wie würde ich mich damit fühlen.

Das scheibe ich jetzt extra, weil materielle Wünsche ja oft schon leicht verächtlich und oberflächlich angeschaut werden. Übrigens ist es auch eine sehr anerkannte Art seinen Neid (den wir aber selbstverständlich alle transformiert haben) hinter Runtermachen von materiellen Gütern zu verstecken.

 

Wie... du willst diese Schuhe? So viel Geld dafür ausgeben? Na, dann kann es mit deiner spirituellen Entwicklung  nicht weit her sein.... ich brauche so was schon lange nicht mehr.

 

So oder ähnlich erlebe ich es immer wieder.... meist von leicht verhärmten, sehr überzeugten Frauen, die sich selbst als wirklich spirituell betrachen. Und auch niemand mehr bewerten, weil das haben sie auch hinter sich gelassen in ihrer Entwicklung.

 

Du liest noch? Super!

Ich persönlich habe meine Beziehung zu Gott, zum Göttlichen, zur Spritualität (oder wie immer es für dich heißt) sehr vertieft, seit ich meine materiellen Wünsche wieder ernst nehme. Und noch mehr das Gefühl dahinter. Seit ich mich immer mehr von meinem Herz leiten lasse.

 

Übrigens, je mehr Geld ich habe, umso mehr kann ich zum Wohle aller beitragen.

Aber das ist ein anderes Thema.

 

Manifestieren mit Herz und Verstand, das bringt mich genau da hin.

Das bedeutet, dass ich mich klar nach meinem Herzen orientiere (meinem Höheren Selbst, meiner Seele....) und dann, mit Hilfe meines Verstandes, ins Tun komme.

Denn das war mein Problem früher.

 

Wenn ich mal wieder in meiner "Herz"-Zeit war, dann ist wenig wirklich passiert.

 

Ich hatte zwar wunderschöne Vision-Boards und tolle Vorstellungen, aber ganz konkret in meinem Leben hat sich nichts oder wenig verändert. Das erlebe ich heute noch bei vielen Frauen. Leider.

Sie haben Wünsche und Ziele (wenn sie sich trauen, sogar große...), aber die führen quasi ein Parallel-Leben. Es gibt das normale Leben = Alltag und dann das andere Leben (= spirituelles Leben mit der Sehnsucht und den Wünschen)

 

Und deswegen ist der Verstand und mein Kopf so wichtig. Den brauche ich um ins Tun zu kommen.

 

Ganz real. Im Leben. Im vielbeschworenen Jetzt. I Alltag. Denn ohne Tun keine Veränderung.

Denn dann bleibt ein Visionboard, auch wenn es noch so schön ist, einfach nur ein Bild an der Wand.

Wenn du nichts anders machst, dann bleibt alles beim Alten.

 

Übrigens würde es korrekter heißen:

Erst solltst du anders fühlen und es dann deswegen anders machen, dann kann sich auch etwas verändern.

 

Dann kommt das Leben, das Universum (die Engel, Gott....) auf dich zu, dann ergeben sich Gelegenheiten, Chancen und Möglichkeiten, die hättest du dir nicht mal vorstellen können.

 

Wenn du dich aber zu sehr im Tun verlierst, dann ist das genau kontraproduktiv. Dann verlierst du die Verbindung zu deinem Herz, zu deiner Seele und letzendlich zu dir. Das höre ich von so vielen Frauen, dass sie sich verloren haben. Ich glaube, dass das der beste Weg ist um im Burn-out zu landen.

 

Deswegen braucht es beides.

Und das ist für mich Manifestieren.

Übrigens hängt das sehr eng mit dem "Ich bin genug" der letzen beiden Blogartikel zusammmen.

 

 

Nächste Woche kommt dann mehr zu diesem Thema.

Ich gestehe, dass ich beim Schreiben gemerkt habe, dass es alles viel länger wird, als ich gedacht habe... deswegen mache ich 2 Artikel draus...nächste Woche kommen dann 4 konkrete Schritte, die ich nutze um wirklich meine Wünsche zu manifestieren.

 

Und wenn du mir unten in den Kommentaren deine Herausforderungen zu diesem Thema schreibst, dann kann ich im Webinar dazu eingehen.

 

 

Du willst tiefer einsteigen? Wirklich deine Träume in die Wirklichkeit bringen?

Dann hast du hier die Chance dazu.

Denn wenn wir etwas Neues im Leben wollen, dann brauchen wir neue Gedanken und neue Überzeugungen. Und wir müssen Entscheidungen treffen. Für uns.Für unsere Ziele. Für unsere Träume.

 

Hier findest du mehr dazu.

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Kommentare: 9
  • #1

    Agnes (Freitag, 12 Februar 2016 07:52)

    Danke, liebe Uta, für deine interessanten Beiträge. Vieles davon bestätigt schon meine bisherigen Sichtweisen. Oft ist auch Neues dabei, und darum finde ich deine Newsletter so spannend! Danke!

  • #2

    Barbara J. Schoenfeld (Freitag, 12 Februar 2016 09:05)

    Du sprichst mir mal wieder direkt aus dem Herzen, liebe Uta,

    ja von nix kommt nix und gelebte Spiritualität heißt auch was tun, es gibt ja auch den Ausspruch, "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott" und genau das Gleiche habe auch ich schon so oft erfahren. Das "Engeleingesäusel" hilft nicht weiter, wenn wir nicht unsere Füße auf dem Boden haben, denn es lässt uns immer wieder auf den Boden der Tatsache aufknallen. Ich bin gespannt auf die nächste Folge.
    Herzliche Grüße
    Barbara

  • #3

    Karin (Freitag, 12 Februar 2016 09:17)

    Liebe Uta,
    Das trifft es genau. Herz und Verstand in Einklang bringen.
    Die größte Herausforderung für mich.
    Bisher habe ich noch keinen funktionierenden Weg gefunden.
    Ich bin gespannt auf das webinar,
    Und ich glaube, die Idee mit der Wunschkiste ist klasse!
    Lass es dir gut gehen!
    Alles Liebe, Karin

  • #4

    Gisela (Freitag, 12 Februar 2016 09:49)


    Wie wunderbar geschrieben.
    Ja Deine Worte erreichen sowohl das Herz als auch den Verstand.
    Mein Dank hin zu Dir
    GiselA


  • #5

    Diane Lauer (Freitag, 12 Februar 2016 10:40)

    Da es üblich zu sein scheint, dass hier geduzt wird, erlaube ich mir das jetzt auch.
    Liebe Uta "um die Ecke",
    vielen Dank für diesen Beitrag, ich freue mich sehr auf Dein Webinar. Ich hatte
    Dir ja schon geschrieben, dass es bei mir um Mut und Vertrauen geht und dass
    meine Wünsche und Ziele mir oft zu unrealistisch erscheinen und ich daher nicht
    "dranbleibe".
    Herzliche Grüße
    Diane

  • #6

    Jacqueline (Freitag, 12 Februar 2016 15:08)

    Liebe Uta,

    danke für deine Anregungen und dass du deine Gedanken teilst.

    Herz und Verstand gehören zusammen und sind in ihrer Einheit so kraftvoll.
    Und durch meine Erfahrungen und den Austausch mit anderen Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen, über ehrliche und wahrhaftige Wege, über
    Zeiten, die dich so durchschütteln, die dich selbst erkennen und annehmen lassen ...das sind Momente wundervoller Herzbegegnung.

    Ich habe gerade so einen Wandel vor mir und beides mein Herz und Verstand, meine Wünsche und Ziele sind so im Einklang und geben mir soviel Kraft, dass ich ein ruhiges und gutes Gefühl bei allem habe.

    Ich freue mich auf dein Webinar. Uta kannst du es aufzeichnen?

    Herzliche Grüße
    Jacqueline

    Und dann ka

  • #7

    Petra (Samstag, 13 Februar 2016 08:49)

    Liebe Uta,
    Och menno, jetzt muss ich noch ne Woche auf die Auflösung warten

  • #8

    Ana (Samstag, 13 Februar 2016 10:26)

    liebe Uta
    du begleitet mich mit deinen tollen Beiträge schon ein ganze Zeit und Du bist einfach toll, das auch mal hier gesagt. Ja für mich ist es auch mega spannend, nun das Herz wieder mit einzubeziehen und mich nicht im Tun zu verlieren. Bin auf Deine Gedanken schon sehr neugierig.
    Danke dafür
    ciao ciao @nn@

  • #9

    Alexandra Wiesen (Donnerstag, 18 Februar 2016 10:06)

    Liebe Uta, danke für diesen Artikel. Ich bin gespannt wie es weiter geht.
    Wir Frauen sind da oft in einem echten Dilemma.
    Es sich wert sein, klare Formulierungen für das eigene Ziel, sich Wünsche und Träume erlauben-es ist wirklich nicht leicht!
    Es sich wert sein, den eigenen Wert und die Fähigkeiten entdecken und sich trauen das zu Leben ist eine große Aufgabe und ich merke bei mir das es Stück für Stück voran geht.
    Nicht in der Geschwindigkeit, die ich mir oft wünsche, aber es geht voran.
    Und, es lohnt sich an sich dran zu bleiben und sich gegenseitig zu unterstützen.
    Liebe Grüße
    Alexandra