... ich schaffe einfach nicht genug. 3 Tipps, damit das der Vergangenheit angehört.

Also, das war klar. Sonnenklar.

Gleich nach dem 6. Januar wollte ich loslegen. Alle Pläne in der Schublade. Neue Projekte (3 Stück), fertige To-Do-Listen, alles war startklar.

Außer ich. Was ich schon zum Jahresende merkte. Aber mir erst am 3. Januar eingestehen konnte. Ja, manchmal brauche ich länger.

Über meine Morgenerkenntnis vom 3. Januar und was sie dir bringt, darüber schreibe ich heute.

Und nein, so viel jetzt schon, es sind keine 3 Tipps zur Zeitplanung, zur Produktivitätssteigerung oder so... nein, ganz anders...

In meinen Einzelcoachings kommt es gerade so vor:

Ich falle immer wieder aus meiner Mitte. Der ganze alte Schrott kommt immer wieder hoch... eigentlich dachte ich, der müßte lang weg sein, ich hab doch so viel aufgelöst...

Oder wie es einer anderen Kundin geht: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es ist so viel und ich habe immer den Eindruck, ich schaffe nicht genung, um wirklich meine Ziele zu erreichen.Eigentlich weiß ich nicht mal mehr, ob das überhaupt noch meine Ziele sind.

Es gibt aber auch das Aufstöhnen: Ja, wenn ich mehr Geld hätte, dann wäre es einfacher, dann würde ich mich besser fühlen... aber ich schaffe es einfach nicht. Ich mache wohl noch nicht genug.

 

Und mir ging es ähnlich.

"Eigentlich" wollte ich voller Elan und Schwung in den Januar starten.... und dann ... nichts.

Ich liebe es ja für mich zu schreiben (mehr dazu stand im Newsletter...) und schon nach ein paar Sätzen war mir an diesem Morgen des 3.Januar klar. Planänderung.

 

Wenn du jetzt glaubst, dass das einfach und leicht bei mir geht, muss ich dich leider enttäuschen.

Zuerst meldeten sich alle Ängste und mein Pflichtbewusstsein massiv zu Wort.

Schliesslich hatte ich Pläne. Ich bin selbstständig, ich kann doch nicht noch mehr Pause machen, wo ich doch schon den halben Dezember für mich hatte.

Was ist mit meinen Verpflichtungen?

Du wolltest doch...meldest sich mein Pflichtbewusstsein, mit einen mehr als schalen Nachgeschmack

.... denn es servierte mir all die Punkte, die ich mal vorhatte. 3 neue Projekte, die aber alle irgendwie ihren Charme verloren hatten. Und die sich jetzt nicht mehr wirklich stimmig anfühlten. Ja, weil ich während der letzten Wochen viel reflektiert hatte, alte Muster aufgelöst hatte und ich  jetzt einen neuen Blick auf meine Welt habe.

 

Vielleicht geht es dir auch so.

Du hast die letzen Wochen/Monate viel innerlich gearbeitet, du hast dich verändert und irgendwie passt es jetzt nicht mehr.

Leider hat sich nicht, wie von Zauberhand, alles gefügt.

Es ist eher so, dass da immer mehr auf deiner Liste steht und du das Gefühl hast immer weniger zu schaffen.

 

Leichte Angst, manchmal Panik, macht sich breit, denn wie willst du so deine Ziele erreichen? Geld verdienen?

 

An diesem Morgen stellte ich mir dann die Fragen:

Warum halse ich mir so viel auf? (Meine To-Do-Liste raubte mir fast den Atem...)

Warum glaube ich immer alles schaffen zu müssen? Möglichst allein und perfekt?

Warum macht mir gerade mein Lebe-schön und das Nichts-Tun (für mein Business) so ein schlechtes Gewissen?

Warum verweigern sich gerade in meinem Umfeld so viele Frauen dem Erleben von schönen entspannten Momenten, vor lauter Angst nicht genug zu tun? (Ich bin immer aufmerksam, was um mich rum passiert. Das sagt auch was über mich aus...)

 

Und als ich so bei meiner heißen Schokolade mit einem Hauch Zimt saß, an meinem Küchentisch und in den Garten schaute, da fiel mir etwas ein. Ich hatte es vor langer Zeit mal irgendwo gelesen.

Muse (Lebe-schön) ist nur möglich, wenn wir wirklich bei uns selbst sind. Oft ist das viele Tun wie eine Flucht vor uns selbst, eine Art Rechtfertigung dafür, dass wir wirklich existieren. Ohne Tun kein Recht auf Existenz. Punkt.

 

Es war noch ruhig und früh am Morgen und ich hatte eine tiefe Erkenntnis.

 

Ich werde nie das Gefühl haben genug zu tun, wenn ich (unbewusst) glaube, dass ich nicht genug BIN.

 

Lass dir dir das bitte langsam auf der Zunge zergehen. ES dauerte auch eine Weile bis ich es ganz sacken lassen konnte...

 

Ich werde nie das Gefühl haben genug zu tun, wenn ich (unbewußt) glaube, dass ich nicht genug bin.

 

Deswegen habe ich mir Zeit geschenkt. Bis Anfang Februar.

Zeit, all das Neue zu integrieren.

Zeit, nichts zu tun. Keine neuen Projekte.

Zeit, zu spüren, dass ich immer genug bin.

Ich habe gearbeitet, aber nur was mir wichtig ist. Meine Coachings zum Beispiel. Und ja, ich glaube, dass ich selten so viele und tiefe Durchbrüche mit meinen Kundinnen hatte. Es ist unglaublich.

Aber alle Projekte ruhen.

Doch es ist magisch. Plötzlich "meldet" sich ein neuer Kurs bei mir.... (Kurse melden sich immer und wollen dann auf die Welt)

Zum Thema Ziele und Manifestieren übrigens. Also perfekt passend.

Denn durch diese Zeit habe ich einen großen Schritt gemacht.

Ohne dass ich wirklich im Außen was gemacht habe. Magisch eben....

 

Wenn du spürst, es wäre auch bei dir an der Zeit endlich genug zu sein, dann helfen dir diese 3 Schritte:

 

1. Du bist genug. Fühle es. Lebe es. Erkenne deinen Wert. Suche nach Beweisen dafür. Du bist jetzt, genau so wie du bist, genug.

 

2. Schenke dir die Zeit zu integrieren, vorallem wenn du in den letzten Wochen und Monaten viel aufgearbeitet hast. Wenn du neue Erkenntnisse hattest. Wenn du dich mitten in einer Transformation befindest. Das Neue braucht Raum und Zeit (auf allen Ebenen), damit es sich festigen und wirklich zeigen kann. Es müssen erst neue Muster und Routinen entstehen. Wenn du dir diese Zeit nicht gibst, dann fällst du immer wieder in die alten Muster und Reaktionen zurück und wunderst dich warum.

 

3. Frage dich bei allen deinen Aufgaben, ob dich die Erledigung wirklich einen Schritt weiter dahin bringt, wo du wirklich wirklich hin willst. Und nur die machst du.

Falls du nicht weißt, wo du hin willst, dann ist jetzt der perfekte Moment, dir darüber klar zu werden. Fange einfach an und frage dich, wie du dich gerne fühlen würdest. Das ist immer eine gute Richtschnur...

 

Ja, es kommen Ängste hoch. Alter Mist, den du entsorgen kannst.

Oder, wenn es eine altbekannte Angst ist, dann begrüße deine alte Freundin und mach trotzdem weiter.... sie ist nur eine Angst. Sonst nichts...

Lass dich davon nicht abhalten. Putze deine Lampe und lass dein Licht leuchten!

 

 

Mehr über den neuen Kurs? Mitte Februar.... und er wird wieder Hammer.... das weiß ich jetzt schon.

Zu meinen Coachings geht es hier.

 

Und zur Erinnerung: Du bist genug. Genau so, wie du jetzt bist. Du bist genug.

 

Ich freue mich über deinen Kommentar unten, denn es interessiert mich, ob es anderen Frauen auch so geht. Vielleicht hast du noch deine Erfahrung für uns, dann wäre es super, wenn du sie mit uns teilst!

Danke!

 

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Kommentare: 16
  • #1

    Stefanie (Freitag, 29 Januar 2016 06:40)

    Auf den Punkt getroffen!
    Du schreibst mir aus der und in die Seele, liebe Uta! Ich danke dir von Herzen!

  • #2

    Eva Laspas (Freitag, 29 Januar 2016 06:43)

    Liebe Uta, danke für deine motivierenden Worte. Es ist tatsächlich so, dass man im Auge des Sturmes genauso rasch reist. Nur bequemer. Aber es ist so schwer, nicht ins wuseln zu kommen, wenn rings um dich alles wuselt. Diese Spiegneuronen haben es in sich.
    Ich bin schon gespannt auf dein neues Projekt ... P.s. Ich hätte lieber einem die Woche ein Mail mit den Inhalten. Täglich wäre mir zu dicht.
    Lg Eva Laspas

  • #3

    Sabine (Freitag, 29 Januar 2016 08:42)

    Danke. Ich bin sehr glücklich zu lesen, dass es anderen Menschen genauso geht wie mir. Mich hat ein grippaler Infekt zu einer Auszeit gezwungen. In dieser Woche hatte ich die Erkenntniss, dass es mir auch gut gehen darf, wenn ich krank bin. Und ich darf mal alles schleifen lassen, Buchprojekt, Haushalt, Kurskonzept....Diese Woche ist Heilung angesagt und ich genieße es. Ab Montag starte ich neu durch, mit Licht, Liebe und Leichtigkeit ! Sonnige Grüße Sabine

  • #4

    Karin Bill (Freitag, 29 Januar 2016 09:36)

    Liebe Uta,
    Wie wundervoll!
    Zeit gebe ich mir, nachdem ich viel an und mit mir gearbeitet habe.
    Aber eher nicht so strukturiert, wie sich das bei dir anhört. Ich lebe in der Zeit eher in den Tag hinein, soweit es möglich ist, statt die Erkenntnisse angemessen zu etablieren...
    Aber trotzdem geht es Stück für Stück voran.
    Und die größten Veränderungen passieren im Innen. :-)
    Alles Liebe, lass es dir gut gehen!
    Karin

  • #5

    Daniela Sroveleit (Freitag, 29 Januar 2016 09:52)

    Liebe Uta, danke. Genau so geht es mir gerade. Zu langsam, zu undiszipliniert...etc. und mir hilft, was Du in Deinem letzten Call zu dem Thema schnelles Geld gesagt hast, für mich ist daraus geworden: die wichtigste Investition in mein Geschäft, ist eine Investition in MICH. Und das heisst jetzt gerade : Ruhig, Zeit geben und geschehen lassen. Und es passt auch immer noch zur Jahreszeit, der Keim für das Neue ist gelegt und es braucht Zeit bis es sich entfaltet.
    Aus einem Samenkorn wird auch nicht über Nacht eine Blume, auch nicht, wenn man sich noch so sehr bemüht.
    Danke Dir, dass Du es aussprichst. Fühle mich bestärkt und ermutigt. Von Herzen Liebe Grüße.

  • #6

    Friederike Kunath (Freitag, 29 Januar 2016 12:51)

    Liebe Uta, wow! Danke für diese tiefe Einsicht ... wundervoll :-)

  • #7

    Lisa (Freitag, 29 Januar 2016 18:04)

    Liebe Uta

    Vielen, ganz herzlichen Dank für deine Nachricht. Wie es mir aus der Seele spricht...
    Mein Januar war auch sehr harzig - und in mir eine tiefe Sehnsucht mal einfach nur zu sein, Zeit zu haben, zu ruhen, entstehen zu lassen...und nicht zu müssen, tun, erledigen. Und nebst allem das begleitende schlechte Gewissen und die Angst, es nicht zu schaffen und auf die Reihe zu kriegen mit meiner Selbstständigkeit. Dass ich genug BIN so wie es jetzt ist - wunderbar...das tut gut, entspannt und lässt zur Ruhe kommen. Eigentlich macht die Natur es uns ja vor: Sie ruht im Winter und unter der gefrorenen Schicht es ist schon alles angelegt was gedeihen und wachsen möchte.
    Danke für deine Ehrlichkeit und herzliche Grüsse aus der bereits frühlingshaften Schweiz

    Lisa

    PS: Ich persönlich würde eine Mail pro Woche vorziehen :-)

  • #8

    Karin (Freitag, 29 Januar 2016 20:01)

    Das sind die wohltuendsten Worte, die ich heute vernommen habe. "Du bist genug". Und das genau so .. und zur richtigen Zeit. Liebe Uta, du kommst doch immer irgendwie mit den passenden Botschaften. Ich bin tief dankbar.
    Denn auch ich habe seit Anfang des jahres transformiert, mich neu strukturien müssen, altes nochmal und nochmal.. und n...verabschieden (und ich tue es immer noch) und war phasenweise völlig erschöpft darin. Und nun das. Ich bin genug. Juhe, das ist doch wunderbar. Denn ich erkenne darin: irgendwie ist das alte Denken und diese alten Muster jetzt auch genug.
    Nun darf neues kommen. Hoffentlich bleibe ich geduldig ;-))
    Herzlichst, Karin

  • #9

    Sabine W.Tessler (Samstag, 30 Januar 2016 08:13)

    Liebe Uta, danke für deine aufmunternden Worte! Ja, kann ich alles ziemlich gut nachempfinden. Bin ja seit dem letzten Jahr in meiner Gründung...und jetzt geht´s so richtig los. Allerdings leide ich ziemlich oft auch unter einem Perfektionsimus-Wahn und denke, das reicht alles nicht, das muss noch sein, dieses, jenes... Nun, es ist genauso wie du sagst/schreibst. Ich alleine genüge, solange ich iin mir ruhe. Denn, dann bin ich authentisch und meine Klienten spüren das auch :-) Und DAS reicht vollkommen! Danke für all deine Inputs, ich finde sie wirklich immer wider lesenswert. Alles Liebe, Sabine

  • #10

    Magdalena (Samstag, 30 Januar 2016 11:47)

    Liebe Uta,dein Text berühr mein Herz - und in mir schreits JA JA JA - genau SO gehts mir -
    du kannst es so gut in Worte fassen und ich bin dir sehr dankbar für deine Worte und was diese in mir auslösen. Jetzt darf sich zu meinem Lieblingssatz (von dir): Lebe schön noch der: Ich bin gut genug dazugesellen. Durch das lesen von deinem Text hab ich erkennen dürfen, wie wichtig diese Zeit des Ruhens und Integrierens ist und je tiefer ich in mich schau desto grösser ist das Geschenk an andere. Nochmals vielen Dank an dich für dieses Wert-volle Geschenk an mich/uns.
    Mir wäre ein Wochenmail lieber.

  • #11

    Sigrid (Samstag, 30 Januar 2016 19:57)

    Liebe Uta,
    ein sehr wahrer ehrlicher Bericht, mir geht es ähnlich, schon seit letztem Jahr, Brain Out, nichts geht mehr, musste mich erst mal selbst kennenlernen, Stille, Musik, Lesen......usw. all die schönen Dinge die auch du für dich nutzt..........Ich bin noch nicht so der Schreiben stecke erst noch in den Babyschuhen...aber ich denke es wird besser werden.........gefällt mir was du schreibst und auch sprichst.........spricht mein Herz an.....mache bitte weiter so.......alles liebe Sigrid...............

  • #12

    Isabella (Sonntag, 31 Januar 2016 08:34)

    Liebe Uta,
    ich finde dein Bericht total klasse. Du hast mich zum Nachdenken über mein Leben bewegt. Wir gehen manchmal zu unbewusst durch das Leben. Alles liebe Isabella

  • #13

    Uta Nimsgarn (Sonntag, 31 Januar 2016 19:12)

    Leider kann ich ja hier ja nicht jedem einzeln danken.... das gibt dieses System hier nicht her (oder ich weiß nicht wie...)
    Deswegen, an alle:
    Ich danke euch aus tiefstem Herzen für euere lieben Worte! Es ist auch für mich immer eine Herausforderung, mich in meinem Sein so zu zeigen. Danke für eure Unterstützung und auch eure Bestärkung! Danke! Das bestätigt mich darin, dass es wichtig ist, wirklich sein Licht leuchten zu lassen!
    <3

  • #14

    Hertha Brünig (Montag, 01 Februar 2016 18:09)

    Liebe Uta, ich finde deinen Bericht super. Er hat mich richtig zum Nachdenken gebracht, ich bin nicht so die große Schreiberin. Deine Worte haben mir richtig gut getan "ich bin mir genug" kam gerade zur richtigen Zeit. Ich hatte wieder einmal ziemlich viel im außen zu tun und habe mich dabei vergessen. Herzlichen Dank ans Erinnern

    PS: eine Mail pro Woche wäre mir lieber <3

  • #15

    Claudia (Mittwoch, 17 Februar 2016 09:19)

    Liebe Uta,
    danke für diesen Artikel. Es ist zwar schon viel entspannter geworden, aber manchmal überkommt es mich noch, doch noch etwas mehr schaffen zu "müssen". Nach dem Lesen deines Artikels habe ich mir ein großes Herz an die Tür gehängt mit der Aufschrift "Ich bin genug". An dem kam ich dann jedes Mal vorbei, wenn ich doch wieder aus der Tür rauschen wollte, und spätestens da hielt ich dann inne... anfangs etwas genervt, dass es doch wieder so weit gekommen ist, inzwischen sehe ich ihn schon von weitem und winke ihm oft vom Sofa aus zu :-) Danke für den Impuls und fürs Erinnern!

  • #16

    Miriam (Donnerstag, 12 Mai 2016 11:48)

    Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel. Das tut gut :o) ich habe das Glück, mir ganz viel Zeit geben zu können und das ist auch nötig. Aber gerade heute hatte ich das Gefühl es sind so viele Ideen und wann komme ich endlich in die Umsetzung? Es entstand ein Druck. Vielleicht braucht es noch mehr Zeit. ich bin einfach sehr langsam und das ist gut so. Ich darf mir die schönen Blumen am Wegesrand genau anschauen :o) Und werde gleich noch weiter in Deinem Blog stöbern.