5 Schritte für ein selbstbestimmtes Leben

 

Wieder so ein Wort.

Selbstbestimmt.

Ich verstehe darunter, dass ich mein Leben lebe.

Nicht, dass mein Leben mich lebt.

Ich bin die Königin und bestimme.

Über mein Leben.

Wie ich mich fühle.

Wer ich sein will und wer ich noch werden will.

Was ich tun will.

Wo ich hin will.

Für mich heißt das auch, dass ich immer mehr die Automatik ausschalte und selbst lenke.

Automatik ausschalten, das heißt zum Beispiel genau meine Gedanken, Ansichten und Überzeugungen zu hinterfragen. Also mein Mindset.

 

Es bedeutet also, dass mein Leben immer weniger von der Vergangenheit bestimmt wird, sondern von dem, was ich jetzt bin und auch wo ich hin möchte.

Ich agiere anstatt zu reagieren.

Und dass ich mehr Nein sage zu dem, was nicht mehr zu mir passt. Aber da komme ich gleich dazu...

 

Also 5 Punkte, die dabei für mich wichtig sind. Und ich könnte über jeden lange Seiten schreiben. Heute geht es aber um einen Überblick.

 

1. Klarheit

Damit fängt es immer an. Klarheit.

Was will ich sein. Wer will ich sein. Was will ich tun. Wie will ich mich fühlen.

Vielleicht will ich mir ein eigenes Geschäft (heute heißt das ja Lifestyle-Business....) aufbauen.

Oder ich möchte eine Weltreise machen.

Oder ein Haus bauen.

Oder alles.

Klarheit, was du willst.

Für mich ist dabei die Erkenntnis wichtig, dass im Grunde nicht das Ziel zählt (ein Geschäft, ein Haus, eine Reise...), sondern zu wem ich werde, wenn ich das Ziel erreiche.

Was ich auf dem Weg dorthin erlebe. Wie ich mich dabei fühle. Wie ich meine Kreativität lebe und ausdrücke. Wie meine Lebendigkeit wächst.

Übrigens fängt bei vielen hier schon das Thema an. Sie haben soviel, was sie gerne wollen. Sie können sich gar nicht entscheiden. Aus lauter Angst, das Falsche zu nehmen, nehmen sie lieber gar nichts. Und warten...

Da ist übrigens dein Herz der beste Ratgeber. Das weiß genau, was du willst. Wirklich willst.

Auch wenn andere Teile in dir da etwas Angst bekommen....

 

 

2. Loslassen

Bei Entwicklung geht es meistens darum etwas loszulassen. Platz zu schaffen für das Neue.

Ich stelle mir dann die Frage, was ich dafür loslassen muss.

Welche alten Gedanken, welche alten Handlungen, welche Überzeugungen.

Und manchmal auch ganz physisch. Von welchen Gegenstände, Menschen, von welchem Tun lasse ich mich noch bremsen, zurückhalten?

Welche Gedanken halten mich klein?

Wo muss ich mehr NEIN sagen? Denn jedes JA zieht viele Neins hinter sich her.


3. Bewusstheit

Wenn ich dann die klare Absicht habe und den Raum schaffe, dann gehört Bewusstheit dazu.

Damit ich meine alten Fallen erkenne.

Damit ich merke, wo ich mich ausbremse.

Damit ich erkenne, wo ich etwas anders tun oder sein kann.

Bewusstheit heißt, den Autopiloten auszuschalten. Genau hinzuschauen. In Frage zu stellen. Etwas bewusst anders machen und schauen, was dann ist.

Im Moment sein, um zu bemerken, wenn ich mal wieder in der Vergangenheit bin und somit meine Vergangenheit fortschreibe.

Meine Angst zu erkennen und dann trotz ihr zu handeln.

 

4. Verantwortung

Ich übernehme voll und ganz die Verantwortung für mein Leben.

Es liegt weder an meinem Mann, noch am Geld, noch an der Wirtschaft, der Regierung oder an der Zeit schuld. Auch nicht an meinen Eltern.

Und übrigens, Schuld gibt es nicht. Das machen wir nur selbst, uns schuldig zu sprechen.

Wenn ich Verantwortung übernehme, dann kann ich auch damit aufhören.

Das heißt nicht, dass ich nicht mehr hinfalle oder dass immer alles klappt. Aber dann liegt die Macht in meinen Händen. Ich kann dann wieder aufstehen und es neu versuchen.

Denn wenn ich die Verantwortung abgebe, dann gebe ich auch meine Macht ab.

Und ich habe nicht gesagt, dass das immer leicht ist....

 

5. Tun

Ja. Tun.

Manchmal habe ich so den Eindruck, dass richtiges Tun etwas in Vergessenheit geraten ist.

Bei mir war das so, dass ich entweder ganz viel getan habe, ich also wahnsinnig beschäftigt war. Oder aber gar nichts tat, weil ich ja energetisch alles in die Wege geleitet habe. Du weißt schon, Gesetz der Anziehung und so. Und es sich außerdem sehr herausfordernd angefühlt hat, noch was zu tun... und dabei sollte es doch leicht gehen, oder? Also lieber nichts tun.

Leider war das viele Tun hauptsächlich beschäftigt sein, da ja nur harte Arbeit zu Erfolg und Geld führt. (hier kommt dann Punkt 2 Loslassen von alten Überzeugungen ins Spiel...)

Und außerdem sind alle beschäftigt... das geht gar nicht anders.... was sollen die anderen denken....(noch was für Punkt 2)

Dann kam noch dazu, dass, wenn ich so beschäftigt war, ich ja auf keinen Fall das Tun konnte -keine Zeit- , was mich wirklich weiter gebracht hätte und was meistens eine Herausforderung war. Also mit Angst verbunden war.

..  mich zum Beispiel deutlich zeigen, damit meine Kunden mich auch finden können. Da mach ich doch lieber noch einen neuen Text für meine Webseite oder dringend noch die Bügelwäsche....und bleibe unsichtbar.

Dein TUN, dein richtiges Tun kennst du genau. Das ist das, wo du dich meistens drum drückst. Mit selbstverständlich stimmigen und perfekten Ausreden.

Aber ohne das geht es nicht. Oder nur sehr schwer....

 

 

 

Und noch ein Tipp zum Schluss.

Die gute Nachricht ist:

Du brauchst es nicht alles selbst zu machen. Das Rad ist schon erfunden.

Wenn du einen Weg suchst, wie du die männlichen Strukturen und das weibliche Empfangen zusammenbringen kannst und somit wirklich Herz und Verstand verbindest, dann schau hier vorbei. Da verbinde ich beides.

Und in meinen Coachings auch.

 

Bei welchem Punkt hast du die größten Herausforderungen?

Schreib es gerne unten in die Kommentare, dann kann ich dazu in den nächsten Artikeln mehr schreiben!

Für mich war es lange Zeit die Klarheit. Ähm... ja und das Tun.

Das richtige Tun ist heute noch meine Herausforderung, weil es eben darum geht, mich meiner Angst zu stellen. Und darum mein Licht immer mehr leuchten zu lassen. Sichtbar zu sein. Und damit angreifbar.

 

Also, wozu würdest du gerne mehr erfahren?

 

 

 

Wenn du mehr erfahren willst, -zum Beispiel was das mit dem  ...like a boss und Robert Downey Jr, in den Kommentaren auf sich hat-  dann trage dich gerne in meinen gratis Newsletter ein und sei dabei! Da gibt es immer noch mehr Infos zu den einzelnen Themen.

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Kommentare: 8
  • #1

    Sue Meßlinger (Freitag, 07 August 2015 08:21)

    Liebe Uta,
    was für ein grandioser Artikel - danke!
    Für mich war dieser Satz der wichtigste:
    "Für mich war dabei die Erkenntnis wichtig, dass im Grunde nicht das Ziel zählt (ein Geschäft, ein Haus, eine Reise...), sondern zu wem ich werde, wenn ich das Ziel erreiche."
    Danke. Ich hätte es fast vergessen. Jetzt hat es wieder geklickt. ;-)
    Herzlichst,
    Sue

  • #2

    Elke Schlichtig (Freitag, 07 August 2015 08:33)

    Liebe Uta,
    danke, dass Du immer wieder in Erinnerung bringst, was ich (eigentlich) schon weiß. Enorm war heute das innere Gefühl, nicht nur zu bemerken, dass ich es weiß, sondern dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich habe mich als Boss gefühlt, mein Boss. Ich bin schon deutlich größer geworden, weil ich endlich Verantwortung übernommen hab. Es ist ja so leicht, Ausreden und Abers zu finden.
    Schwierig ist für mich immer noch, ein richtiges "Zeitmamagement". Ich will ganz viel machen, fühle mich dann "etwas" überfordert und falle quasi regungslos in mich zusammen.
    Oder ich bin grad mitten in einer Arbeit und ich stoße auf etwas, was ich längst schon gemacht haben wollte. Dann muss ich mich direkt überwinden, einfach weiterzumachen und das andere später zu beginnen.
    Wie gesagt, ich fühle mich auf dem richtigen Weg, daher werde ich das auch noch in den Griff bekommen.:-)
    Schöne Grüße an alle!

    Übrigens: ich meine der Boss ist Robert Downey jr...

  • #3

    Birgit Westerbusch (Freitag, 07 August 2015 08:45)

    Liebe Uta,

    Du Quelle der Inspiration. Klar "weiß" ich das alles schon, habe es schon gefühlte 1000 mal gehört, gelesen. Und jetzt bin ich dankbar, dass Du es wieder zum Thema gemacht hast. Die kleinen Nuancen, die Du einfließen läßt, sind eine Bereicherung.
    Mir geht es ähnlich, dieser Satz: ... zu wem werde ich, wenn ich das Ziel erreiche, bringt mich zu der Frage: Wer will ich sein?

    Um Deine Frage zu beantworten, Loslassen ist der Punkt, an dem ich noch arbeiten werde. :-)
    Herzliche Grüße
    Birgit

  • #4

    Silke (Freitag, 07 August 2015 09:03)

    Liebe Uta,
    ich weiß nicht, wie du das hinbekommst, aber du schreibst mir oft direkt aus dem Herzen!
    Ich kenne diese beiden Phasen genau: a) Tun, tun, tun - weil ja so vieles zu tun ist. Und die Weichen gestellt werden müssen. Und dann gar nicht genießen können, was man schon geschafft hat.

    Und b) Total erschöpft sein und grade geht gar nichts mehr. Die Lust, etwas anzugehen ( und sei es nur der Haushalt) fehlt völlig!

    Auch ich kenne das Ringen mit dem Sich zeigen. Es hat mir keine Probleme gemacht, ein selbstgedrehtes Video von mir auf Facebook zu stellen. Da schauen es sich hunderte von Menschen an - aber die sehe ICH ja nicht.

  • #5

    Iwona Kerling (Freitag, 07 August 2015 09:15)

    Liebe Uta.
    Super ! Genau das brauche ich ab und zu. Ich möchte mich wie ein Boss fühlen. Königin finde ich auch klasse aber Boss gefällt mir heute am besten.
    Ich werde mit den Begriffen jonglieren, je nach meinem Befinden. Bin begeistert!
    Nach dem letzten Gespräch mit Dir zum Thema Loslassen, habe ich sofort losgelegt.
    Als erstes mussten viele Klamotten dran glauben und dann das Bett. Ja das Bett. Ich liege jetzt in meinem NEUEN und ich genieße es wie eine Königin und fühle mich wie ein Boss. DANKE

  • #6

    Silvia (Freitag, 07 August 2015 09:21)

    Liebe Uta,
    Toller Artikel! Danke.
    Vorallem gefällt mir das Bild sehr gut! Sieht nach einer sehr selbstbestimmten Frau aus :-)
    Liebe Grüße
    Silvia

  • #7

    Uta Nimsgarn (Freitag, 07 August 2015 09:44)

    Vielen vielen Dank!
    Das freut mich richtig!
    ...und für alle, die nur hier lesen und sich wegen Robert Downy Jr (ja, du hast Recht Elke!) und ...like a boss fragen.... sowas findest du dann in meinem Newsletter.
    Da steht nämlich immer mehr als nur der Artikel...

    Und DANKE! das ist mir so wertvoll, dass ihr das hier schreibt ... und über euere Themen werde ich dann bald schreiben!

  • #8

    Sybille Johann (Freitag, 07 August 2015 12:02)

    Mir ging es auch so, dass ich mich ausgepowert habe, weil ich dachte, viel tun bringt viel Ergebnis. Aber was ich dabei vergessen hatte, war mein eigener persönlicher Weg. Es hat ne ganze Weile gebraucht, bis ich ihn endlich erkannt habe - Punkt Klarheit.
    Und jetzt kommt es auch auf den Punkt Tun an. Es in die Wege zu leiten, und zwar so, dass ich mich damit identifizieren kann. Meine eigene Strategien herauszufinden und authentisch zu bleiben.
    Danke für diese schöne Zusammenfassung!
    LG
    Sybille