6 Schritte um deinen Preis zu kalkulieren

 Das Thema ist ein Dauerbrenner. Und das zu Recht. Ich habe ja auch schon Blog-Artikel dazu geschrieben, aber heute kommt mal mein Banker-und-Betriebswirtin-Ich zum Vorschein und zeigt dir eine klare Struktur.

 

Es ist nämlich deshalb ein so wichtiges Thema, weil viele Frauen immer noch zuviel für zuwenig Geld arbeiten. Das führt nicht nur zu Frust und Stress, sondern bis zum Burn-out.

Und ich weiß aus meiner Erfahrung, dass Frauen oft gar keine Ahnung haben, wie sie es angehen können mit der Preiskalkulation und so lieber gar nicht erst anfangen und einfach weiterwursteln.

 

 

 

Und wir beginnen.... mit LebeSchön. Das Foto soll dich inspirieren.... was kannst du jetzt tun, damit es dir gut geht?

Wie kannst du dich jetzt genau richtig wohl fühlen? Sitzt du bequem?

....und dann erst starten wir.

 

Ich wünsche mir, dass Frauen erkennen, dass sie fantastische Geld-Manager sein können, es wirklich einfach ist, sich um seine Finanzen zu kümmern. Es liegt meistens nur daran, wenn es nicht funktioniert, dass sie nicht wissen, wie es geht. Weil ihnen die genaue Anleitung fehlt. Sie sich noch nie wirklich damit beschäftigt haben.

 

Ja, und weil Frauen anders sind. Auch beim Kalkulieren der Preise.

Nicht beim Rechnen, das ist immer gleich, aber es geht nicht immer nur um Rechnen, wenn wir Preise kalkulieren..

Es geht um Wertschätzung. Es geht um Selbstvertrauen.

 

Du hast etwas auf diese Welt mitgebracht und idealerweise willst du genau diese Gabe teilen, du willst die Welt ein kleines Stück besser machen mit deiner Arbeit. Oder leichter, entspannter oder gesünder. Nur, wenn du vor lauter Arbeiten ausgebrannt bist, du viel zu viel Energie nicht in deine Arbeit sondern in Angst, Mangel und Frust vergeudest, dann ist der Welt nicht geholfen. Wenn du aber dein Licht strahlen lässt, dann wird sie heller. Ein Ausdruck dafür sind Preise, die dich und dein Tun wirklich wertschätzen.

 

Und nein, es ist nicht ausführlich in einem Blog-Artikel zu erklären und auch nicht in 5 Minuten gemacht. Aber es geht darum, dass du mal eine Ahnung, eine Richtung erkennst.

Und wenn du dich intensiver damit beschäftigen willst, dann kannst du dir am Ende mein gratis 19-seitiges E-Book herunterladen, wo ich diesen Prozeß ausführlicher beschreibe.

Wichtig ist nur, dass du anfängst. Jetzt. Und dann dran bleibst.

Es ist ein Weg. Und am Anfang des Weges, brauchst du noch nicht den ganzen Weg kennen. Und du gehst ihn für dich und für alle, denen du mit deinem Angebot das Leben ein Stück besser machen kannst.

 

 

1. Schritt. Mindset.

Wie sehr schätzt du dich, deine Leistung, deinen Wert?

 

Das ist meiner Meinung nach immer die Grundlage. Es geht dabei hier um meine eigene Wertschätzung. Meine Wertschätzung, die ich für meine Leistung, für mein Sein, für mein Angebot habe. Denn wenn ich es nicht wertschätze, wie sollen das dann andere tun.

Also, ist das der erste Schritt, die Basis.

Ich bin sogar der Meinung, dass das der entscheidende Schritt überhaupt ist.

Meinen Fokus darauf auszurichten, wo ich hin will. Meine Gedanken, meine Überzeugungen so auszurichten, dass sie mich unterstützen.

Darüber schriebe ich beinahe jeden Artikel im Blog. Weil es soooo wichtig ist, wenn ich mein Licht leuchten lassen will, wenn ich das Gefühl habe, dass ich das lebe, für was ich hier bin. Wenn ich meine Ziele erreichen will.

Zum Beispiel auf mein Einkommensziel.

 

 

2. Schritt. Konkretes Einkommenziel.

Wie hoch ist dein konkretes Einkommensziel und bis wann willst du es erreichen?

 

Hier zieren sich schon viele Frauen. Ein Ziel... auch noch konkret.... neee.... ich bin kein Zieletyp.

Kennst du das?

Nur, ohne Ziel hast du keine Richtung. Es bleibt alles vage und schwammig.

Und ein Ziel macht Angst. Was passiert, wenn wir es nicht erreichen? Sind wir dann Versager, müssen wir unseren Traum begraben?

Oder, wenn wir es erreichen? Sind wir dann gierig, wenn wir mehr wollen? Mögen uns die anderen noch, wenn wir so erfolgreich sind?

Ziele setzen ist ein herausfordernder Schritt. Wage ihn!

 

Mehr genau dazu hier: Geldziele. Warum.Wieso.Weshalb. Oder doch nicht?

 

 

 

3. Schritt. Was biete ich für wen an?

Wie gut kennst du deine Zielkunden und dein Produkt? Kannst du es knackig auf den Punkt bringen? Kommt deine Botschaft an?

 

Das ist extrem wichtig und viele Selbstständige sind da sehr wischiwaschi.

So nach dem Motto: Ich biete Coachings an für Menschen, die sich verändern wollen.

Oder Energiearbeit für Menschen, die ihr Herz entdecken wollen.

Ich bin Heilpraktikerin, Web-Designerin oder was auch immer.

Wenn dir das jemand auf einer Party erzählt hätte, hättest du mehr wissen wollen oder einfach nur „ach so“ genickt und dann über das Buffet geredet?

Also mir geht es so, dass ich dann nicht weiter frage. Und mein Gegenüber hat dann keine Chance mich als Interessentin oder sogar als Kundin zu gewinnen.

 

Wenn mein Gegenüber aber erzählt, dass sie Frauen darin unterstützt, die gerade Mutter geworden sind, dass sie ihren Alltag besser meistern…. dann könnte es durchaus sein, dass ich nachfrage, vielleicht weil ich selbst in der Situation bin oder jemand kenne.

 

Also Klarheit darüber, was ich für wen anbiete, das hilft mir nicht nur bei den Preisen, sondern auch bei meinem Marketing.

 

Und auch bei der Frage, mit wem ich eigentlich arbeiten will.

Ich arbeite zum Beispiel in meinen 1:1 Coachings nicht mit jedem. Ich will mit Frauen arbeiten, die wirklich für eine Veränderung bereit sind und dafür auch gehen. Mit Frauen, die bereit sind in sich und ihr Fortkommen zu investieren, weil sie wissen, dass dann alles schneller geht, zielgerichteter ist und sie so erfolgreicher werden. Und das spiegelt sich auch in meinen Preisen wieder. Es ist dann einfach nicht für jeden, sondern nur für die Frauen, die es wirklich ernst meinen und deswegen auch das Optimum aus dem Coaching herausholen werden und eine große Veränderung erleben werden. Zum Beispiel ihr Einkommen/Umsatz zu verdoppeln.

 

Mit wem willst du arbeiten? Du verbringst deine Lebenszeit mit deinen Kunden, dann sollten es auch Wunschkunden sein, mit denen du wirklich arbeiten willst.

 

 

 

4. Schritt. Preiskalkulation.

Fixkosten. Stundensatz. Das ist dein Preis, den du zum Leben brauchst.

 

So, erst jetzt geht es um die richtige Kalkulation. Denn vielleicht hat sich ja durch Schritt 3 dein Angebot verändert und/oder auch deine Zielgruppe.

 

Und dieser Punkt ist nur so lange wichtig, so lange du nicht richtig gut von deinem Geschäft leben kannst.

Im Grunde geht es aber darum, dass du dein Mindset (und deine Wertschätzung für dich selbst) so verbesserst, dass du diesen Schritt nicht mehr brauchst.

Er ist aber für alle wichtig, die gerade starten und für die, die in Bereichen arbeiten, in denen es viele Anbieter mit schlechtem Geld-Mindset gibt. (Heilberufe, Massagen, Energetiker....). Und für die, die sich wundern, dass sie nicht von ihrem Geschäft leben können.

 

Sie beginnt mit deinen Fixkosten.

Mit allen. Allen Kosten, die du für dein Geschäft hast, so dass dein Geschäft betrieben werden kann.

Und vergesse bitte die ganzen I-Sachen nicht…Internet und die M-Sachen… Marketing. Meiner Erfahrung nach haben die wenigsten Frauen, die selbstständig sind, eine aktuelle Aufstellung über ihre Kosten. Du hast dann eine.

 

Und Stundensatz. Wie hoch ist denn deiner?

Nein, nicht, was du dem Kunden für eine Stunde berechnest. Den solltest du ja kalkulieren, mit deinem Stundensatz (meistens mehr als eine….) und deinen Fixkosten.

 

Dein Stundensatz ist der Betrag, den du brauchst, damit du von deinem Geschäft wirklich leben kannst. Er setzt sich zusammen aus wieviel Stunden du arbeiten willst/ kannst und was du verdienen willst.

Übrigens überschätzen die meisten, wieviel sie arbeiten können (bezahlt) und unterschätzen, was sie verdienen müssen, um davon auch wirklich leben zu können.

 

Mit diesen 2 Größen kannst du jetzt jedes deiner Angebote kalkulieren.

Fixkostenanteil + Stundensatz (je nachdem wieviele Stunden) = dein Preis (vor Steuer)

 

Und zwar so, dass du wirklich davon leben kannst. Denn viele können letztendlich von dem was sie verdienen/verlangen gar nicht wirklich leben.

Übrigens solltest du deine Sozialabgaben dabei nicht vergessen.

 

Und ganz viel an deinem Mindset arbeiten, damit du da schnell raus kommst.....

 

 

5. Schritt. Einkommen planen.

Wie soll dein Einkommen sich zusammensetzen? Welches Angebot willst du anteilig wie planen?

 

Du würdest zum Beispiel gerne 100.000 Euro im Jahr Umsatz machen. Wenn du jetzt feststellst, dass du dafür 20 Stunden an 7 Tagen arbeiten müsstest, bezahlt auch noch, dann wird das echt eng.

 

Die wenigsten haben eine genaue Planung wieviel sie wie oft von welchem Produkt verkaufen „müssen“, damit sie auf ihren Wunschumsatz kommen.

Nur, wenn ich das nicht weiß, dann kann ich weder unterstützende Maßnahmen machen, wenn es sich nicht entsprechend entwickelt. Noch kann ich die Zufriedenheit spüren, wenn ich auf Kurs bin. Ich fühle mich immer unsicher, weil ich nie wirklich weiß, wo ich gerade stehe. Oder was da an Überraschung noch auftauchen könnte.

 

Dazu gehört auch, dass ich ein klares Einkommensziel habe.

Das hast du doch, oder? Das war Schritt 2.

 

 

 

6. Schritt. Umsetzung.

So kannst du Kunden deine neuen Preise mitteilen. Immer wieder....

 

Jetzt nützen ja die schönsten Preise und Strategien nichts, wenn du sie im Kundengespräch nicht umsetzen kannst.

Das kannst du trainieren, indem du deine neuen Preise aufschreibst und sie auch in deinem Mindset als neuen Fixpunkt verankerst.

Du solltest dich wohl damit fühlen. Wenn du dein Angebot wirklich auf deine Kunden und ihre Bedürfnisse ausgerichtet hast, dann hast du auch den Wert erkannt, den du deinen Kunden lieferst und der neue (höhere) Preis geht dir ganz selbstverständlich über die Lippen.

Sonst übe es einfach so lange, bis du ihn souverän nennen kannst. Und dann sage ihn...

 

Und wir sind wieder beim Mindset. Wenn das nämlich paßt, dann kannst du einfach und leicht deine Preise sagen und deine Kunden bezahlen sie gerne.

Und überlege dir genau, wie und wann du in Zukunft (regelmäßig) deine Preise erhöhen möchtest. Setze dir bewusste Erinnerungen in deiner Terminplanung im Jahr.

Oder erhöhe sie etwas nach jedem 3. Kunden zum Beispiel.

Wichtig ist nur, dass du es regelmäßig machst. Mindestens ein Mal im Jahr.

 

 

 

Wenn du diese 6 Schritte konsequent durchgehst, dir dafür mal wirklich die Zeit nimmst, dann wird das ein Quantensprung für dein Geschäft sein.

Denn du bekommst Klarheit. Nicht nur über deine Preise, sondern auch über deinen Wert. Ja, sogar für dein Marketing und deine weitere Entwicklung.

 

Wenn die sie etwas ausführlicher und schön gestaltet als E-Book möchtest, dann kannst du es dir hier gratis runterladen.

 

 

Du schaffst das nicht alleine?

 

Ich unterstütze dich gerne.

Ich biete Online-Kurse und 1:1 Coachings dafür an.

Hier findest du sie.

 

 

 

Haben dir diese Schritte weiter geholfen?

Ich sage nicht, dass das schnell geht. Sie brauchen ihre Zeit und deine Energie. Aber es lohnt sich. Sie bringen dich einen Schritt näher an das Leben, das du dir wünscht!

Es ist sehr viel mehr als nur ein paar Schritte. Es ist der wichtige Schritt hin zum wirklich Königin- sein in deinem Leben. Um wirklich die Verantwortung zu übernehmen für dein inneres Licht und für deine Finanzen.

 

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