Wenn das Wörtchen wenn nicht wär....und ich mehr Geld hätte

Ich würde ja gerne den Kurs machen, aber erst wenn das Geld dafür da ist.

 

Ich würde ja so gerne meinen Traum leben, aber ich bin ja noch angestellt, denn anscheinend soll die volle Selbstständigkeit nicht sein, sonst wären klare Zeichen (und mehr Geld) da..

 

Ich würde ja das Buch schreiben, wenn sich Zeichen von außen zeigen, sich mehr ergibt.

 

Ich lebe völlig im Fluss und nach meiner Intention und wenn das Leben/Universum/Geistführer/ höheres Selbst…. mir das Zeichen gibt, dann mache ich es.

 

 

Kennst du das? Vorallem das Letzte ist echt cool! So richtig im Fluss des Lebens stehen und mit den Zeichen fließen.

Leider kenne ich nur wenige, bei denen das wirklich auf Dauer funktioniert.  Und die dabei  auch ein wunderbares und reiches Leben führen. Die meisten warten auf Zeichen (gerne wird dafür Geld genommen), wenn keine kommen, dann soll es nicht sein. Dann lassen sie es eben. Und wursteln weiter.

 

Das Universum (oder was dein Wort dafür ist), will das eben nicht, denn sonst würde es mir klare Zeichen (und Geld) schicken.

Eine sehr spirituell anerkannte Art zu leben.

Aber auch eine perfekte Art um eventuellen Herausforderungen und Ängsten aus dem Weg zu gehen und nicht Königin im eignen Leben zu sein.

Ein wunderbarer Trick unseres genialen inneren Systems um uns dort zu halten, wo wir gerade sind.

Es ist auch eine Art Opfer-Haltung gegenüber dem Universum. Ja, wenn das Universum nicht will, was kann ich da schon tun….

 

Nur nichts davon bringt dich weiter, wenn du das Verlangen in dir spürst, etwas Bestimmtes zu tun.

 

Denn meistens funktioniert es anders.

Ich habe eine Sehnsucht, einen Wunsch, ein inneres Verlangen. Und ich habe Angst davor, es wirklich zu tun.

Und/oder triftige Gründe, die unser Verstand beisteuert, das hört sich nämlich besser an als Angst. Auch vor uns selbst.

Meistens ist es aber einfach nur Angst. Vor was auch immer.

 

Ob es ein Buch schreiben, die Selbstständigkeit oder eben ein Coaching ist, für das mir noch das Geld fehlt. 

Ich würde es ja tun, wenn.... 

Mangel ist übrigens auch nur eine Form von Angst. Nur, falls du jetzt gedacht hast: Ich habe aber WIRKLICH kein Geld.


...und so wartest du bis an dein Lebensende, ob nicht endlich das Zeichen, das Geld, quasi die Genehmigung kommt. Oder machst noch eine Ausbildung mehr....

Dabei geht es anders herum.

 

Es geht darum, dass ICH mich dafür entscheide.

Und ICH dann den ersten Schritt mache.

Und dann macht das Universum auch einen Schritt auf mich zu.

 

Dieser erste Schritt, der macht meistens richtig Angst.

Denn, wenn es ein großer Wunsch ist, von Innen kommt, dann müssen wir unsere Komfortzone verlassen. Wir müssen uns dafür auf Neuland wagen. Wir müssen mutig sein und uns und dem Leben vertrauen. Das macht uns Angst. Richtig Angst. Das ist die perfekte Taktik, die uns seit Jahrtausenden als Menschheit überleben lassen hat. Angst. Nur nichts wagen.

 

Übrigens, wenn ich jedes Mal erst auf das Geld gewartet hätte, bis ich ein Coaching gebucht habe, dann hätte ich nie eins gehabt.

 

Und auch der Schritt in meine Selbstständigkeit, ach das erzähle ich dir kurz.

 

Meine Vorstellung war nämlich, dass ich so lange in Teilzeit angestellt bleibe, bis ich mit meiner Selbstständigkeit so viel Geld verdiene, dass ich davon alleine leben kann.

Toller, umsichtiger Plan. Ich bin/war ja auch Geld-Coach und Betriebswirtin und Banker, da kann man sowas erwarten….

Denn, da war ich mir ganz klar, wenn das Universum das will, dann liefert es auch.

 

Ähm… ja, es hat geliefert. Aber erst später.  Erst war ich dran.

Ich spürte nämlich immer stärker den Wunsch mein Licht strahlen zu lassen und ich merkte immer klarer, dass das nicht geht, wenn ich noch angestellt bin. Nur, mein Umsatz reichte nicht mal ansatzweise zum  Leben.

Ich kann doch jetzt nicht kündigen! Das ist doch der glatte Wahnsinn! Oder doch?

 

Ich wollte es wirklich. Mich voll verpflichten. Ganz. Und springen. Und in mir war Angst. Panik. Überlebensangst.

Ich bin alleinerziehende Mutter, keine reichen Eltern im Hintergrund und 1000 andere richtig gute Gründe…

 

Dann habe ich mutig die Entscheidung getroffen und gekündigt.

Und nein, zu dem Zeitpunkt hätte ich nicht mal ansatzweise von meinem Geschäft leben können.  Aber ich hatte (und habe) meine Vision und ich spüre mein inneres Licht. Und ich habe den Schritt gewagt. Trotz Angst.

 

Das Universum/das Leben hat mir dann sofort geantwortet. Es hat sich alles wunderbar gefügt.  Was vor meiner Entscheidung nicht mal ansatzweise sichtbar und vorstellbar  war.

Es hat auf meine Entscheidung geantwortet.

 

Und das erlebe ich auch  immer wieder bei meinen Kundinnen, die ihre Entscheidung treffen.

Das Leben wartet nur darauf, dass wir endlich den ersten Schritt tun. Erst dann kommt es uns entgegen. Wir sind schließlich Menschen mit einem freien Willen.

 

Also, wenn du an einem Punkt stehst, an dem du weißt, dass du handeln „musst“, weil dein innerer Druck richtig groß ist, du einfach weißt, dass du den Schritt tun willst, dann mache es.

Die Angst gehört dazu. Sie ist völlig natürlich. So ist unser Gehirn strukturiert.

 

Und der Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen (egal, wie du Erfolg definierst) und denen, die einfach so vor sich hinleben ist der, dass die Erfolgreichen trotz Angst eine Entscheidung getroffen haben und den ersten Schritt gemacht haben. Und dann noch einen. Und noch einen.

 

Du bist die Königin in deinem Leben.  Und die Entscheidung liegt immer bei dir. Immer.

Und der erste Schritt auch. Dann aber können Wunder passieren… lass dich überraschen!

 

Dieser erste Schritt hat viel mit deiner Selbstachtung und Selbstliebe zu tun. Damit, was du dir wirklich wert bist und was du aus deiner Sicht wirklich verdienst.

 

Du weißt ja, was Marianne Williamson geschrieben hat:

Unsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.

Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten.

 

Lass dein Licht leuchten!

Königin, du bist die Bestimmerin! Ist das nicht fantastisch?!!!

Achja und Königinnen haben wirklich IMMER Geld.

 

Bis bald!

Uta Nimsgarn

 

Übrigens haben wir diesen Spruch, mit dem Wörtchen "wenn", immer als Kinder gesagt, und ich fand ihn faszinierend. Kann es wirklich so einfach sein? Nur, wie bekomme ich die Menschheit dazu, dieses Wort zu streichen oder würde es reichen, wenn es in deutsch gestrichen wird? Und wäre ich dann wirklich Millionär....

Heute habe ich die Antwort und die Lösung.

 

Mehr Inspiration? Dann melde dich einfach zu meinem wöchentlichen Geld-Liebesbrief an, dann verändert sich dein Money-Mindset einfacher und schneller...

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Kommentare: 12
  • #1

    Dunja Herrmann (Freitag, 20 März 2015 08:02)

    Liebe Uta,
    ein sehr schöner Beitrag! Er erinnert mich an meine Anfangszeit als Freiberuflerin. Ich hatte gekündigt, wollte etwas Eigenes beginnen. Und in den letzten Wochen als Angestellte schlotterten mir die Knie: Weder hatte ich Kunden noch in irgendeiner Form Akquisition betrieben ... Ich hatte dankenswerterweise einen Chef, der mir Sicherheit versprach, falls ich nicht weiterkäme.
    Und so schaffte ich den Weg nach draußen. Kaum dort angekommen, bekam ich einen Anruf von einem Verlag, ob ich nicht ein neues Projekt mit aufbauen wollte. Ein Jahr zuvor hatte ich mich dort mal auf eine Stelle beworben. Ich musste mir von da an nie Sorgen um mein Grundeinkommen machen. Es lief einfach!
    Ich selbst arbeite viel mit Symbolen, die z. B. für einen bestimmten Wunsch stehen. Nehmen wir mal den Wunsch nach einem schönen Haus. Alleine das Symbol täglich zu pflegen hilft nicht, ich muss auch etwas dafür tun, z. B. eine Anzeige schalten oder zur Not auch mal die Frau an der Straße ansprechen, die einer anderen erzählt, dass sie nun bald auszieht.
    Ein Wunsch alleine ist nicht genug, wir müssen uns auch dafür einsetzen (es sei denn, wir wollen ein Leben lang in dieser bequemen Opferhaltung ausharren)!
    Liebe Grüße
    Dunja

  • #2

    Annett Wagner (Freitag, 20 März 2015 08:37)

    sag ich ja immer zu den Unzufriedenen: Der Mensch auf den Du wartest der bist Du!

  • #3

    Alt Mylène (Freitag, 20 März 2015 09:03)

    Liebe Uta

    Danke für diesen wie immer so inspirierenden Beitrag. Meine Firma ist nun 6-jährig und ich habe heute Morgen, gleich nach dem Lesen deiner News, realisiert, dass ich es seit 2015 das erste Mal ohne Teilzeitjob oder andere Aktivitäten schaffe, mich mit meiner Passion gut durchs Leben zu bringen. Darf noch etwas mehr werden, doch so lange ich mich an Dinge klammerte, die ich glaubte, tun zu müssen wegen des Geldes, kamen nur spärlich Aufträge rein.

    Aufgeräumte Grüsse aus der Schweiz
    Mylène

  • #4

    Anna Colarusso (Freitag, 20 März 2015 09:49)

    Danke für den tollen Beitrag und die Ermutigungen....stecke noch ein wenig in der oben beschrieben Angst, aber Entscheidung ist gefallen, seit dem 16.3.15 in der kompletten Selbstständigkeit :)
    danke an Mylene für den Satz: solange ich mich an Dinge klammerte, die ich glaubte, tun zu müssen, wegen des Geldes.......!!!!! Danke für den Spiegel .
    Allen einen schönen Frühlingsanfang :)

    Danke nochmal dafür Grüsse aus Bremen

  • #5

    Marit Alke (Freitag, 20 März 2015 14:37)

    Hallo Uta,

    das ist eine kraftvolle Botschaft: Überwinde deine Angst, geh den ersten Schritt - und DANN erst kommen die Dinge in den Fluss. Ich kann das nur unterstreichen, aus meinen eigenen Erfahrungen und aus denen meiner Teilnehmer: Erst, wenn man einmal ins Tun kommt, wenn man es wagt, hinauszugehen mit seinen Ideen, Fragen, Wünschen, Angeboten und sich damit für Feedback jeglicher Coloeur öffnet, erst, wenn man selbst aktiv wird, dann erst kommen die Dinge ins Rollen. Und vieles ergibt sich dann tatsächlich von allein. Da kommen dann Leute ins Leben, die einem helfen können, es passieren "glückliche Zufälle" und andere Dinge, mit denen "das Universum" zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist.

    Ich kenne diese Haltung nicht, die du in den ersten Sätzen beschreibst, zum Glück auch nicht von meinen Kunden. Könnte daran liegen, dass ich mit meiner Haltung und Philosophie sowieso nur die Leute anziehe, die bereit sind, ins Tun zu kommen :)

    Danke für die Inspiration!
    Sonnige Grüße
    Marit

  • #6

    Natalie Schnack (Freitag, 20 März 2015 15:56)

    Liebe Uta,

    das hast du wunderbar beschrieben! Gerade dieses "Warten auf Wunden! wie das Kaninchen vor der Schlange ist so fatal. Ds erlebe ich in meiner Arbeit so oft, dass Menschen gesehen werden wollen, aber die tun nichts dafür, weil die Ängste sie lähmen.

    Auch in meinem eigenen Leben habe ich es so oft erlebt, dass Mangeldenken uns zu Sklaven und Opfern macht. Und wie befreiend es ist, sich aus diesen Ketten zu lösen!

    Ein schönes Wochenende
    Natalie

  • #7

    Michaela Ortmayer (Samstag, 21 März 2015 07:13)

    Liebe Uta.

    Danke für deine Geschichte. Als ich kurz vor dem Sprung in die Selbstständigkeit stand, ging es mir ganz ähnlich.
    Heute bin ich sehr froh gesprungen zu sein. Auch ich habe festgestellt, dass mein Entschluss es jetzt zu wagen der Schlüssel zum Erfolg war. Dafür, dass ich Erfolg habe mit dem was ich tue bin ich jeden Tag dankbar.
    Lg Michaela

  • #8

    Birgit Westerbusch (Samstag, 21 März 2015 08:10)

    Liebe Uta,

    Bob Procter nennt sie "Die Barriere der Angst". Wenn die Angst vor dem nächsten Schritt kommt, dann bist du auf dem richtigen Weg. Hast du keine Angst, ist deine Vision nicht groß genug.
    Ich kann mich den vorgingen Kommentaren anschließen. Ich hatte fünf Jobs. Einen Angestelltenberuf, meine Praxis und drei noch nebenbei. Ich habe einen nach dem anderen aufgegeben, zum Schluss dann gekündigt.
    Jetzt habe ich "nur" noch meine Praxis. Ist das immer einfach und locker? Nein ist es nicht. Immer wieder kommen Ängste und zwischendurch hatte ich auch wieder einen Zusatzjob. Manchmal einen kleinen Schritt zurück gehen bedeutet nicht Scheitern. Es bedeutet Anlauf nehmen für mein eigenbestimmtes Leben.

    Danke Uta für deine Zeilen. Wie immer sehr inspirierend.
    Sonnige Grüße Birgit

  • #9

    Gabi Ratsch (Sonntag, 22 März 2015 12:10)

    Dieser Beitrag kommt wieder zur rechten Zeit! 2006 war die Zeit für mein eigenes Unternehmen, meine Freiberuflichkeit überreif und ich habe die finanziellen Ängste weggeschoben. Nun sind ein paar Jahre ins Land gezogen und ich werde meine freiberufliche Tätigkeit verändern und einen gewerblichen Shop mit meinen eigenen Produkten eröffnen. Ich habe wieder Angst, ob es gut geht und schiebe sie wieder weg. Warum soll es ab Mai nicht weitergehen? Ich glaube auch an die Unterstützung des Universums und freue mich auf DAS was da kommen möchte. Habt MUT zum WEITERGEHEN!!!!! Alles Liebe für Euch, Gabi

  • #10

    Monika Maurer (Sonntag, 22 März 2015 13:55)

    Liebe Uta,

    was für wunderbare Zeilen! Du sprichst mir aus dem Herzen!!!
    Diesen Weg gehe ich, kann nur bestätigen, wenn ich es wirklich möchte, dafür brenne, kommt mir das "Universum" entgegen.
    Und, es bremst mich aus, bin ich nicht ganz auf dem Herzensweg. Dann heißt es Richtungswechsel, nach Innen gehen, neu anfangen, verändern, anpassen.
    Das ist nicht immer leicht, zugegeben, aber Schritt für Schritt geht es dahin, wo ich hin möchte, es mich hin zieht.
    Deine Zeilen sind so treffend, dass ich sie gerne teile :-).

    Schön, dass ich Denen Blog gefunden habe!
    Herzlichen Gruß Monika

  • #11

    Ralf (Samstag, 27 Juni 2015 14:48)

    Seit Jahren lese ich Blog Artikel zum Thema aussteigen. Wirklich den Job wechseln kann man meiner Meinung nach nur, nach einer Berufsausbildung oder einem Studium. In Deutschland sind seriöse Bildungsabschlüsse immer noch was wert und helfen, tariflich besser eingruppiert zu werden (in Tarifgebundenen Unternehmen). Um ausgeglichener zu sein und wirklich herauszufinden, was ich will und was ich nicht will, habe ich NLP Ausbildungen gemacht, die ich auch als Werbungskosten in der Steuererkärung ansetzen konnte. Es geht ja ich immer um das finanzielle. Ansonsten bin ich ein Fan von Body Mind Konzepten wie Power Yoga, Deep Work, BodyArt, Body Balance.

  • #12

    Grit (Freitag, 16 Oktober 2015 07:51)

    Liebe Uta,
    ich folge dir noch nicht solange, aber ich kann sagen, das ich durch dich endlich wahre Inspiration für meinen weiteren Weg gefunden habe. Wie du die Dinge beschreibst und erklärst macht Mut und Lust ins TUN zu kommen. Danke für all das.