Wir sind, was wir denken. Und verdienen, was wir verdienen. Bis wir anders denken.

Es gab Zeiten, da hat es mich ziemlich frustriert, wenn ich von all den herausragenden Ergebnissen von anderen gehört oder gelesen habe. Ich habe sie ihnen (meistens) gegönnt, das war es nicht. In mir machte sich nur immer so ein Gedanke breit, der mir zuflüsterte: Alle können es, nur du nicht.

Egal ob es um Preise ging (Ich habe dann meine Preise verdoppelt…) oder um Umsatz (mein erster Monat mit 5 Stellen!) oder um was auch immer (ich laufe meinen ersten Marathon), irgendwie war ich meilenweit davon entfernt.

Ich habe immer geglaubt, es liegt an mir, dass es bei mir nicht so einfach und schnell geht.

 

HAAAALT! Warum glaubte ich eigentlich immer, dass es bei den anderen einfach und schnell ging?

 

Nur weil diejenige, die ihre Preise verdoppelt hat, nicht erwähnt hat, dass es von 40 Euro auf 80 Euro die Stunde war (und das ist für die meisten Coache etc. viel zu niedrig und auch weit unter meinen Preisen)?  

Oder weil diejenige, die ihren ersten 5 Stellen Umsatzmonat hatte (ein amerikanisches Ding, die flippen immer völlig aus mit ihren figures…), auch nicht erwähnt hat, dass sie schon 8 Jahre im Geschäft ist und in den letzten 3 Monaten mehr investiert hat als 5 Stellen (10.000,--), damit sie zu diesem Umsatz kommt  (das habe ich dann von einer Bekannten erfahren, die sie gut kennt)?

 

Ja, ich glaube, das spielte bei  mir eine Rolle. Und als ich mir dessen immer bewusster wurde, nämlich dass es eine Geschichte hinter der Geschichte gibt, da passierte in mir etwas. Ich hörte damit auf, mich selbst schlecht zu machen, nur weil es (was auch immer) bei mir noch nicht klappte. Ich merkte nämlich, dass ich auf dem Weg bin und ich vertraute immer mehr darauf, dass sich die Früchte meiner Arbeit zum richtigen Zeitpunkt zeigen werden.

 

Warum?

 

Weil ich mehr über die Funktionsweise unseres Denkens, unseres Gehirn verstanden habe und mir immmer klarer wurde, dass die Richtung anders ist.

Die Veränderung beginnt nämlich Innen. Im Denken. Und sie braucht ihre Zeit.

Jetzt kommt das Thema, das ich letzte Woche hinter den Kulissen mit einer wunderbaren Frau hatte.

Es ging darum, dass es eben nicht so einfach ist, zum Beispiel seine Preise kräftig anzuheben. Ja, wenn es einfach wäre, dann würden wir es ja alle tun. Okay, nicht alle, aber viele.

 

Und da sind wir wieder beim Thema  Komfortzone. Unserer Sicherheitszone, unserem Mindset, unserem Leben.

Unser Leben ist genau so, wie unser inneres System das für uns am sichersten hält. Schließlich ist es dafür da, uns am Überleben zu halten. Und deswegen findet es Veränderungen an sich schon schrecklich. Egal welche. Ob wir unsere Preise erhöhen und dann mehr Geld verdienen ist für unser System genauso gefährlich wie bei Dunkelheit die sichere Höhle allein zu verlassen. Davon lassen wir mal lieber die Finger.

 

Aus diesem Grunde funktionieren all diese tollen Geschichten dann nachhaltig, wenn wir IN uns und mit unseren Einstellungen anfangen. Also unser Denken verändern.

 

Wenn ich 10 kg zu – oder abnehmen will und zwar dauerhaft, dann muss ich mein Bild von mir selbst verändern und meinen Setpoint fürs Gewicht.  

Wenn ich meine Preise erhöhen will und dann mehr Geld verdienen möchte, dann muss ich mein inneres Bild von mir verändern und meinen finanziellen Setpoint (der mein Einkommen bestimmt) weiter nach oben setzen und dafür wahrscheinlich ein paar blockierende Glaubenssätze aus dem Weg räumen.

 

Und wenn ich meine innere Arbeit gemacht habe, dann passiert es oft ganz selbstverständlich im Außen. Dann erhöhe ich meine Preise ohne großes Dazutun, weil ich meine Wertschätzung mir gegenüber (und meiner Leistung) verändert habe.

Genau das erlebe ich sehr oft während meiner Coachings. Wir reden gar nicht direkt über Preise und die Kundin erhöht einfach so (Überraschung!) ihre Preise.

 

Stimmt aber doch nicht so ganz. Nicht einfach so. Sie hat nämlich in sich aufgeräumt. Nur das bekommt ja (außer mir) niemand mit.

Übrigens geht es bei Veränderungen meistens darum, dass man etwas aus dem Weg räumt und nicht, dass man etwas dazu tut.

 

Wie wir es etwas gemeinsam im LebeSchön Preiscoaching machen.

Da räumen wir zusammen all die Gründe auf, warum du deine Preise nicht eröhen kannst.

 

Klartext.

Ohne dass du deine alten Einstellungen, unbewussten Glaubenssätze, Muster, hinderlichen Gedanken aus dem Weg räumst, auflöst, löschst, dich in das Neue hinein entfaltest, dein inneres Potential mehr zum Ausdruck bringst, wird es sehr schwer, hart und meistens nicht so erfolgreich mit einer Veränderung.

Sobald du aber dein inneres System, dein Herz und dein Denken mit einbindest, da wird es selbstverständlich, leicht und stimmig.

Dann kommen die Ergebnisse, die von Außen so spektakulär klingen können, hinter denen aber (viel) innere Arbeit steckt. Und Zeit, diese innere Arbeit zu tun und das Neue zu festigen.

 

Selten passiert so eine Veränderung über Nacht. Meistens fällt man erst ein paar Mal auf die Nase, bis es wirklich sitzt.  ...bekommt aber auch selten jemand mit, denn das erzählen auch nur wenige. Höchstens hinterher.

Veränderung beginnt im Innen.

Ich übe immer noch. Aber es macht mir richtig Spaß, denn es gibt mir die Möglichkeit mein Leben wirklich zu leben. Übrigens glaube ich, dass genau dieses Üben Leben ist. Stetige Entfaltung zu einem immer besseren Ich.

 

Fazit: Ja, große Veränderungen sind möglich, wenn du bereit bist, die dafür notwendige innere Arbeit zu machen. Sie ist in meinen Augen die Grundvoraussetzung. Und für mich ein Garant das Leben zu führen, das ich mir wünsche.

 

Und, ganz wichtig für mich persönlich: Zum Wohle aller.


Möchtest du mit deiner Veränderng anfangen? Dann unterstütze ich dich gerne dabei!

 

Und wie sie geht es dir mit Veränderngen? Hast du andere Erfahrungen? Oder hast du dich auch schon manches Mal gefragt, warum es bei dir nicht klappt? Schreibe es gerne unten in die Kommentare! Ich freue mich darüber!

 

Bis bald!

Uta Nimsgarn

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Kommentare: 13
  • #1

    Simone Lücke (Freitag, 06 Februar 2015 06:52)

    Vielen Dank für diesen Beitrag, Ute. Er passt in diesem Moment sehr gut auf meine Situation.
    Viele Grüße und allen einen wunderbaren Tag, Simone

  • #2

    Melanie (Freitag, 06 Februar 2015 08:10)

    Liebe Uta,
    vielen lieben Dank für diesen Artikel! Der hat mir wieder etwas bestätigt.
    Ich lese Deinen Newsletter u deine Artikel super gern. Seit Jahren schleppe ich einen Geldmangel mit mir herum (der sich langsam aber im Fülle umwandelt); Deine Anregungen helfen mir da definitiv! Letztens habe ich mir Deinen Preis angeschaut (absolut gerechtfertigt) und da hatte ich eine Erkenntnis. :-) ich wusste plötzlich, welchen transparenten Glaubenssatz ich hatte im Bezug auf meinen Verdienst. Ja so kann es gehen. :-)
    Weiter so! Danke!
    Viele Grüsse
    Melanie

  • #3

    Sabine (Freitag, 06 Februar 2015 09:08)

    Liebe Uta,
    komischerweise hatte ich nie ein Problem damit, meine Preise festzulegen. Erst kürzlich habe ich einem Kooperationspartner klar gesagt, dass ich für das von ihm ausgewiesene Honorar die gewünschte Leistung nicht erbringen kann. Und schon hat er 80 EUR drauf gepackt.
    Ich habe das Thema, dass ich erzielten Umsatz nicht "festhalte", sondern das Geld gerne wieder in die Welt "streue" und das schneller als es wieder rein kommt.
    Daran arbeite ich gerade und Deine 52-Wochen-Herausforderung ist hier für mich ein guter Anfang.
    Herzliche Grüße
    Sabine

  • #4

    Monika (Freitag, 06 Februar 2015 12:00)

    Liebe Uta,
    danke für deinen Artikel, was mir sehr hilft, ist zu wissen, das es Geschichten hinter den Geschichten gibt, die wir nicht mitbekommen und so vergleiche ich mich mit den Überfliegern.....und verliere jedes Mal ;)
    Wenn meine inneren Stimmen sich melden, unterhalte ich mich gerne mit ihnen, oft kann ich sie als Unterstützer gewinnen. Ich bin sehr zuversichtlich, das dieses Jahr für mich großartig wird, mit deiner Unterstützung hab ich schon richtig Schwung bekommen, tausend Dank dafür!
    Ganz liebe Grüße
    Monika

  • #5

    Birgit (Freitag, 06 Februar 2015 13:29)

    Liebe Uta,
    vielen Dank für Deinen Blog und für die ehrlichen Ausführungen, Hintergründe. Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass nur die Veränderung im Innen eine Aussenwirkung hat. Ich arbeite jeden Tag daran. Manchmal denke ich, es tut sich gar nix. Was mir in der Situation hilft, ist in mein Dankbarkeitsbuch bewusst die Dinge zu schreiben für die ich dankbar bin. Es zeigt sich immer ein Licht im Tunnel :-)
    Ich freue mich auf Deinen nächsten Blogbeitrag.

    Liebe Grüße
    Birgit

  • #6

    Ivana (Freitag, 06 Februar 2015 14:12)

    Liebe Ute,
    ich stimme Dir zu. Erst wenn man die inneren Blockaden beiseite schafft, kann es außen vorangehen. Mir ist das vom Kopf her klar, aber es dauert eben auch seine Zeit, bis diese Erkenntnis auch im Herz und Bauch ankommt. Ich sehe Fortschritte und jeder Tag bringt ein bißchen was. Und sich immer mit anderen vermeintlich besseren vergleichen bringt nichts, denn wir sind wir und nicht die anderen, haben unsere Erfahrungen und Werte und auch unser Tempo.

    Liebe Grüße,
    Ivana

  • #7

    Uta Nimsgarn (Freitag, 06 Februar 2015 14:37)

    Ich danke euch allen für eure Beiträge!
    Und ich kann mich in jedem Kommentar wiederfinden. Mir geht es auch oft genau so. Ja, es muss nicht immer das Thema Preise sein, das einem schwer fällt. Oft ist es ja was anderes.
    Danke für eure lieben Worte! Es tut mir immer so gut all die Kommentare zu lesen! Danke!
    Und dann bewusster nach den Geschichten hinter den Geschichten zu schauen und sich Zeit für die Entwicklung zu geben. Das zweite ist gerade meine größte Herausforderung ;-)

  • #8

    Jacky Wesling (Freitag, 06 Februar 2015 15:24)

    Hallo, Ute!

    Danke für diesen Beitrag! Es bestätigt das, was ich in den letzten Monaten und Wochen immer mehr spüre und feststelle. Man muss bereit sein etwas verändern zu wollen, selber daran glauben und auch bereits sein dafür sich zu zeigen und seine Komfortzone zu verlassen.

    Alles Liebe,
    Jacky

  • #9

    Mylène Alt (Freitag, 06 Februar 2015 21:00)

    Perfekt gesagt. Danke dir für so viel Klarheit.

    Aufgeräumte Grüsse
    Mylène

  • #10

    Katharina Henneberg (Freitag, 06 Februar 2015 23:47)

    Liebe Ute,
    die 'Geschichte hinter der Geschichte'- das ist ein tolles Hilfsmittel! Ich kenne das auch, diese Sache mit dem Selbstwert...und dann habe ich schon gefühlte 100 blockierende Glaubenssätze aus dem Weg geräumt, und doch braucht es noch eine Weile, bis auch das Aussen nachzieht. Aber das Schöne ist- es tut es! Immer und mit völliger Sicherheit :) und- es dauert immer so lange, wie ich glaube, dass es dauert ;) danke für deine ehrlichen und inspirierenden Worte!
    Herzensgrüße,
    Katharina

  • #11

    Sybille Johann (Samstag, 07 Februar 2015 10:20)

    Hallo Ute,
    danke für die ehrlichen Worte. Ich bin auch eine Weile darauf hereingefallen, dass es andere scheinbar "besser drauf haben" als ich. Bis ich verstanden habe, dass ja jeder eine andere Denkweise und Geschichte hat. Ich kann nicht anders, als bei mir anfangen, und wenn ich jahrelange Glaubenssätze verändern muss, braucht es eben Zeit, und vor allem auch die Erkenntnis dazu. Und die geht oft auch nur schrittweise, weil es nicht nur ein Bausteinchen ist, das ich wegräumen muss, sondern ein ganzer Turm.
    LG
    Sybille

  • #12

    Gila (Dienstag, 10 Februar 2015 07:11)

    Hallo Ute,
    Ich lese deine Artikel sehr gerne. Du schreibst für mich sehr klar und es trifft immer. Ja, die Veränderung im Inneren, im Denken, daran knabbere ich zur Zeit und entwirre in kleinen Schritten den Knäul der ' Verwirrung'. Ob es der rote Faden wird, ist noch nicht ganz klar. Dein Artikel ermutigt mich und das kann ich gut gebrauchen, danke.
    Gila

  • #13

    Janine (Mittwoch, 24 Juni 2015 14:17)

    Liebe Uta.
    Dein Artikel spricht mir aus der Seele. Ich war eine Zeit lang so neidisch, auf das was andere bereits hatten. Auch ich habe es ihnen nie missgönnt, aber ich hatte ständig das Gefühl, da komme ich nie hin und ich habe einfach nicht genügend Zeit um dabei mithalten zu können.
    Seitdem ich wieder mehr für mich arbeite und weniger schaue, was die anderen machen, habe ich viel mehr Erfolg. Ich bin produktiver und kann meine Leistung wertschätzen. Mittlerweile habe ich das Vertrauen, dass auch ich zu meinem Ziel kommen werde und das Wissen, das andere vielleicht einfach gerade nur an einer anderen Baustelle arbeiten. Interessant war zu erkennen, dass diese sich um das was ich bereits erreicht habe, vielleicht selbst noch gar nicht gekümmert haben.
    Also. Immer schön weiter machen :-)
    Liebe Grüße, Janine