Was die historische Geschichte mit deinem Blick auf Geld/Welt zu tun hat

 

Noch immer habe viele Frauen ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich mit sich selbst, ihrer Entwicklung, ihrem Erfolg oder sogar ihrem Wunsch nach Geld beschäftigen.

Manchmal schon damit, dass sie sich überhaupt mehr Reichtum, Geld und Erfolg wünschen.

 

Woher kommt das?

 

Es hat mit unserer Geschichte zu tun. Mit deiner Familiengeschichte seit langer, langer Zeit.

Und damit, wie unser Gehirn und unser Denken funktioniert.

 

 

Alle, die wir hier in Mitteleuropa aufgewachsen sind und unsere Familienwurzeln haben, haben eine Ahnenreihe, in der viele Verluste, Kämpfe, Angst vorhanden ist.

Es war lange genug üblich, dass der Lehnherr seine Bauern verjagen konnte, bei Missernten drastische Strafen verhängt wurden und junge Mädchen in Betten von alten Männern mit Macht gelegt wurden. Frauen waren nicht mehr als Vieh. Und an die ganzen Kriege und Hungersnöte und ihre Auswirkungen will ich gar nicht denken.

Dazu kommen die perfekten Marketingstrategien der Kirche mit ihrem Armutsgelübde (was allerdings nicht für den Klerus galt. Heute nicht und früher auch nicht). Auch der Adel hatte wenig Interesse an finanziell unabhängigen Untertanen. Ja, wo kämen wir denn da hin…

 

Also haben unsere Ahnen über Jahrhunderte lang gehört (da sie meistens nicht lesen konnten, jeden Sonntag in der Kirche, von einer der Autoritäten überhaupt), wie verwerflich Geld, Besitz und Macht ist. Und zu was Geld und Macht führen kann, das haben sie ja auch noch täglich erlebt.

 

 

Wir haben dieses Denken von unseren Ahnen geerbt. Seit Generationen. Wir haben die Denkweisen von unseren Eltern übernommen. Und die wieder von ihren Eltern und so weiter. Warum das so ist, das hat die moderne Gehirnforschung sehr gut aufgezeigt. Vorallem in den letzten Jahren gab es da bahnbrechende Erkenntnisse. Nur, das führt jetzt hier zu weit...

 

Wir haben also (unbewusst) tief in uns den Glauben, dass wir Geld Ärmeren weg nehmen, wenn wir mehr haben wollen. Außerdem kommen nur die Armen in den Himmel. Dass wir am bestehenden Geldsystem eh nichts ändern können. Dass immer nur die Reichen (wer ist das eigentlich?) verdienen. Und überhaupt sind „die Reichen“ moralisch verwerfliche Menschen, die andere ausbeuten, unterdrücken und die nur ans Geld denken. Wirklich "gute" Menschen und angesehene Frauen kümmern sich zuerst um andere. Jeder, der an sich denkt, ist egoistisch. (Außer du gehörst zum Kleruns oder bist Großgrundbesitzer).

 

Kommt dir da irgendetwas auch nur einen Hauch bekannt vor?

Übrigens ist unser inneres mentales System so strukturiert, dass es uns vor allen Gefahren schützen soll, damit wir überleben. Tja, und in dem Weltbild bedeutet Geld ganz sicher Gefahr und du wunderst dich vielleicht, warum es einfach nicht klappt mit dem Geld.

Gute Nachricht: Du kannst das verändern! Ich zeige dir gerne wie.

 

 

Sicherlich stimmt dieses Welbild manchmal. Gerade in der Vergangenheit wurden einige große Vermögen genau so verdient. Durch Ausbeutung von anderen Menschen, Völkern, der Erde. Durch Kampf. Durch Stehlen und Morden. Auch heute verdienen immer noch Menschen sehr viel Geld mit dieser Methode.

 

 

Aber, es ist wie mit dem Messer. Ich kann damit Nahrung zerkleinern und meinen Kindern etwas zum Essen zubereiten. Oder ich kann einen Menschen damit umbringen. Das hat nichts mit dem Messer zu tun. Sondern mit dem, der es benutzt.

 

 

Genauso ist es mit dem Geld. Es kann auf menschenentwürdigende Art verdient und angehäuft werden oder auf eine ethische, moralisch einwandfreie Art.

 

Dann betrachte ich Geld als Wertschätzung. Ich schätze die Produkte und die Leistungen eines anderen Menschen wert. Und auch meine eigene. Dann heißt viel Geld viel Wertschätzung. Für mich, für die anderen Menschen, für unsere Erde, für die ganze Schöpfung.

 

 

Wenn ich aber in der Haltung bleibe, ich kann eh nichts ändern und versuche sogar das alte System zu bekämpfen, dann bleibt es so. Denn dann ändert sich wenig, denn auch gegen etwas sein, bedeutet, sich im alten System zu bewegen.. Es ändert sich erst, wenn ich aus dem alten Denken von Konkurrenz und Kampf aussteige, indem ich mich und den anderen wertschätze.

Letztendlich entscheide ich jeden Sekunde des Tages, für was ich mein Geld ausgebe. Und mit was ich es verdiene. Ausgeben kann ich aber nur, was ich habe…

 

 

Übrigens gibt es inzwischen wirklich viele sehr reiche Menschen, die ihr Geld sehr freizügig teilen. Nur leider macht das keine so gute Schlagzeile. Ja, und der eine oder andere braucht dafür keine Publicity. Und nicht immer muss ich die Dinge gut finden, die sie unterstützen.

 

 

Und ganz vielleicht sind manche dieser sehr reichen Menschen deswegen so reich, weil sie so viel spenden… (wenn dieser Gedanke für dich zu abstrus ist, lass ihn einfach liegen….)

 

 

Es ist jetzt an uns, uns von diesen alten Gedanken, Mustern, Überzeugungen zu lösen. Lassen wir sie in der Vergangenheit und schaffen wir für uns und für unsere Kinder, Nachkommen doch eine Welt, in der Geld Wertschätzung entspricht. In der "Reich sein" mit Großzügigkeit, Unterstützen von anderen und mit Wertschätzung der ganzen Schöpfung gegenüber gleichgesetzt wird

 

 

Das ist meine Vision und mein Wunsch. Dann wird die Welt zu einem Ort, an dem das Leben in all seinen Facetten wertgeschätzt wird. Das wünsche ich mir und dir. Der ganzen Welt.

Deswegen mache ich meine Arbeit.

Und wenn du merkst, dass du in deinem Leben jetzt endlich daran was ändern willst, deine alten Blockaden raus werfen willst und dein Licht strahlen lassen willst, dann findest du hier die Möglichkeit dazu.

Wenn du dich und deine inneren Beschränkungen veränderst, sie auflöst, dann veränderst du damit nicht nur dein Leben. Du wirst Vorbild für andere Frauen. Vorallem für deine Tochter.

 

 

Ich bin mir bewusst, dass das keine "leichte Kost " ist.

Und ich weiß, dass das auch nicht immer leicht ist. Viel zu stark wirkt die Vergangenheit in uns. Das wurde mir sehr klar, als ich mich intensiv mit Gehirnforschung und ihren Ergenbissen beschätfigt habe. Denn wir reden hier von dem uns völlig Unbewussten, das aber zu über 95% unser Leben bestimmt. Aber, wie gesagt, wir können unser Denken verändern, wenn du gerne Unterstützung hättest, du weißt wo du mich findest...

 

Ich freue mich über deinen Kommentar dazu!

Und ich freue mich,wenn du den Artikel teilst, damit viele Frauen und Männer sich diesem Zusammenhang bewusst werden.

 

 

Wenn du gerne dein Geld-Mindset positiv ändern willst, dann sei mit dabei:

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Kommentare: 6
  • #1

    Krista Carigiet (Freitag, 03 Juni 2016 07:35)

    Hallo Uta, danke für deine wöchentlichen Denkanstöße. Daß mit der Ahnenreihe und was wir so alles mit uns herumschleppen, kann ich nur voll und ganz unterschreiben. Und dass das alles auf unser/mein heutiges Leben durchschlägt, stimmt völlig! Läßt sich aber ändern ... ist doch eine gute Nachricht.
    Etwas stört mich allerdings an Deinem Artikel: Alle, die wir hier in Mitteleuropa aufgewachsen sind und unsere Familienwurzeln haben, haben eine Ahnenreihe, in der viele Verluste, Kämpfe, Angst vorhanden ist. Ich glaube, daß dies für (fast) alle Menschen auf dieser Welt zutrifft - jeder hat seine Ahnenreihe, seine Verluste und Kämpfe. Ich nehme an, daß Du diese "Einschränkung" geschrieben hast, weil Deine LeserInnen v.a. hier zu Hause sind. Dennoch hat es mich etwas irritiert ...
    Vielen Dank für Deine Tipps etc. und liebe Grüße aus Wien
    Krista

  • #2

    Alexandra Rosit-Hering (Freitag, 03 Juni 2016 08:27)

    Liebe Uta,
    vielen Dank für Deinen Artikel.
    Sehr schön beschrieben von Dir, wie unsere Ahnen noch heute Einfluss auf unser Leben haben können. Auch ich erlebe das immer wieder in meiner Aufstellungsarbeit, da hat z. B. die aufstellende Klientin Geldmangel, weil schon die Mutter und die Oma ihr unbewusst mitgegeben haben, das Geld schmutzig sei.
    Zum Glück haben wir unser Schicksal selbst in der Hand und können uns durch die Auseinandersetzung mit unserer familiären Geschichte aus den alten Verstrickungen befreien um letztendlich ein selbstbestimmtes und glückliches Leben in Fülle zu führen.
    Alles Liebe Dir. Herzlichst grüsst Dich Alexandra

  • #3

    Petra Bretthauer (Freitag, 03 Juni 2016 10:17)

    Liebe Uta,
    das war wieder ein genialer Artikel der mich ein Stück weiter gebracht hat. Ich erforsche gerade den Zusammenhang von Geld und Liebe und stelle immer mehr fest, dass die Glaubenssätze identisch sind. Vielen Dank für deine Arbeit, sie ist sehr wertvoll.
    Liebe Grüße, Petra

  • #4

    Bernadette (Freitag, 03 Juni 2016)

    Liebe Uta,ich freu mich jeden Freitag über deinen Geldimpuls!
    Das mit der Ahnenreihe kann ich bestätigen auch auf Körperebene...ich löste den Schwangerschaftsdiabetes in meiner SS.ich sag dir, was dabei herauskam,hätte ich mit meinem Verstand nie gedacht...
    Hast du vielleicht Buchtipps bzgl.der Gehirnforschung?
    Alles Liebe,Bernadette

  • #5

    Uta Nimsgarn (Freitag, 03 Juni 2016 11:53)

    @Krista Carigiet. Ich habe das ganz bewusst so geschrieben. Meine persönliche Erfahrung ist, dass zum Beispiel Amerikaner, die mehr als 3 Generationen dort leben und aus Europa kommen, ein ganz anderes Mindset haben. Ich glaube, dass es damit zusammenhängt, dass die Menschen, die das nicht mehr wollten, mutige Schritte wie eine Auswanderung gemacht haben und auch damit einen ganz anderen Blick auf die Welt haben, als die, die da geblieben sind.
    Und es ist für mich immer wieder erstaunlich, dass andere Kulturen anders mit solchen Situationen umgehen.
    Ich bin allerdings ganz bei dir. Es gab und gibt immer noch zuviele Sitautionen auf der Erde, die so sind. Es wird Zeit, dass die Erde ein friedlicher Ort wird, wo wir uns alle wertschätzen und so annehmen können, wie wir sind.

  • #6

    Uta Nimsgarn (Freitag, 03 Juni 2016 11:58)

    Vielen Dank für euere Kommentare!
    Ja, das ist ein wichtiges Thema!
    Bernadette, sopntan fällt mir kein Buch ein. Es ist aber auch ein riesiges Gebiet. Mir laufen meistens einfach so Artikel über den Weg, die genau den Aspekt, der mich gerade interessiert zum Inhalt haben.