Was Liebesromane und -filme mit Geld und Frauen zu tun haben...

 

Gehörst du auch zu den Frauen, die gerne Liebesfilme schauen oder Liebesromane lesen, gemütlich aufs Sofa gekuschelt und dann mit der Hauptsarstellerin mitfiebern?

Ich liebte es, bis mir was klar wurde...

 

Und da ich jedes Mal, wenn ich mit Frauen über Liebesfilme, Liebesromane oder auch bestimmte Märchen rede, feststelle, dass ganz viele Frauen so sind, will ich dazu heute schreiben.



Denn oft höre ich dann folgende Frage:

Das ist doch ganz harmlos im Vergleich zu den ganzen Gewaltfilmen, oder?

Leider nein.

Auf ihre Weise sind diese Filme und Bücher nämlich ziemlich katastophal für Frauen.

 

Warum?

 

Wir als Menschen sind heute so perfekt angepasst, weil wir seit Jahrmillionen gelernt haben "unbewusst" zu lernen.

Alles was wir nur häufig genug gesehen, erlebt, gefühlt haben, das haben wir gelernt, das wird zu unserem Weltbild, so ist für uns die Welt. Zuverlässig abgespeichert in unserem Unbewussten.

 

Unserem Unbewussten, das nach Erkenntnissen der modernen Gehirnforschung über 95 % unserer Entscheidungen trifft.

Nur magere 5% treffen wir bewusst.

 

Und diese Filme und Bücher sind deswegen so gefährlich, weil die meisten nach einem bestimmten Muster gestrickt sind.


Das Muster dieser Filme, Romane, Märchen lautet meistens:

sympathisches Mädchen trifft reichen Mann. Dann Probleme und Herausforderungen. Zum Schluß Happy-End und das nette, symapthische Mädchen bekommt den reichen Mann.

 

Was alle diese Geschichten verbindet:

 

das nette, sympathische Mädchen ist arm.

 

Klar gibt es auch reiche Frauen in diesen Filmen oder Büchern. Oft die Gegensspielerin zu unserer sympathischen Heldin. Nur wie sind die? Hinterhältig. Gemein. Spinnen Intrigen. Einfach unsympathisch.

 

Und da wir sie so oft gesehen, gehört, gelesen und mitgelitten haben, ist dieses Muster sehr gut in unserem Unbewussten verankert.

 

Unser Unbewusstes ist eine gigantische Datenbank, in der alles gespeichert wird, vorallem wenn es auch noch mit Gefühlen hinterlegt ist.

Hunderte Male haben wir beobachtet und mitgelitten, dass die symapthischen Mädchen arm sind (die kriegen höchstens den reichen Mann ab) und die reichen sehr unsymapthisch. Alles perfekt in uns abgespeichert. Unbewusst und wirksam.

 

Du willst sympathisch sein? Bingo!

Sympathisch, bedeutet aber auch arm. Deshalb bleiben wir eben arm, da sorgt unser Unbewusstes verlässlich dafür! Denke an die 95%!

Du kannst aber auch die Variante mit dem reichen Mann wählen...

 

Es ist also wichtig, dass wir uns bewusst machen, dass wir nicht alles 100% allein mit unserem Verstand im Griff haben. Wir haben mit ihm gerade mal 5% im Griff. Punkt.

 

Und wer steuert dann deine Entscheidungen, wenn es nicht dein klarer Verstand ist?

 

Deine Glaubenssätze, deine Programmierungen, dein Glaube darüber, wie die Welt ist.

Denn so empfinden wir es nämlich. Wir sind uns sicher, dass es so IST. Obwoh das nur deine persönliche Überzeugung ist.

 

Eine Überzeugung ist nur ein Gedanke, den ich oft genug gedacht habe. Betonung auf "ich" und "gedacht".

 

Und das Meiste davon hast du als kleines Mädchen gelernt, als deine Eltern, Großeltern, Lehrer, die Medien, dir die Welt erkärten (nur die armen, sympatischen Mädchen bekommen die reichen Männer....) oder sie dir sagten, wie du bist (Jetzt stell dich doch nicht immer so blöd an! Aus dir wird nie was!).

.

Wie auch immer die Botschaften waren, die du mitbekommen hast, stimmen die denn heute noch für dich?

Die meisten davon wahrscheinlich nicht.

Aber genau diese Vorstellungen treffen deine Entscheidungen! Wie sollen da Entscheidungen rauskommen, die heute zu dir passen?

 

Wenn dieses Muster nicht so hinderlich wäre, dann wäre es nicht schlimm. Aber so hindert es uns an einem Leben mit einer wirklichen Liebesbeziehung zu Geld. An einem Leben in finanzieller Freiheit. An einem Leben, in dem du das tun kannst, was du wirklich willst. Und wo du die sein kannst, die du sein willst.

 

Wenn dir also dein Leben, so wie es jetzt ist, nicht ganz gefällt, dann ändere einfach dein (unbewusstes) Denken. Werfe die alten Bilder raus und ersetze sie mit förderlichen und unterstützenden Bildern.

Klingt aber einfacher, als es ist....

 

Deswegen unterstütze ich dich leidenschaftlich gerne dabei!

Denn alleine übersehen wir viel zu oft, wo wir wirklich hängen...

Ich spreche da aus eigener Erfahrung.


Ich wünsche mir, dass es mehr Filme und Bücher mit starken und reichen Frauen gibt!

Es fängt aber damit an, dass wir aufhören andere Frauen zu verurteilen und sie schlecht zu machen. Nur weil sie vielleicht ein anderes Leben leben. Und Geld haben, viel Geld vielleicht....

Es wird Zeit, dass wir Frauen mehr Solidarität wirklich leben, so dass jede Frau so leben kann, wie sie will! Und mit so viel Geld, wie sie will....

 


Bis bald!

Uta Nimsgarn

 


 

Wenn du in Zukunft mit dabei sein willst, mehr Infos zum Thema Geld, Frauen und Wohl-Fühlen möchtest, dann trage dich einfach hier ein. Meine Infos dazu sind gratis...

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Kommentare: 3
  • #1

    Louisa (Donnerstag, 26 November 2015 10:48)

    Genau so etwas Ähnliches ist mir passiert ;) Ich hatte eine deutsche Lieblingsserie, Daily Soap - die gab es von 1995 (Ich 8 Jahre) bis 2005 (Ich 28 Jahre). Von 2008-2013 habe ich sie nicht geschaut, weil ich da aus beruflichen Gründen keine Zeit hatte. Als ich dann 2013 ein Studium begann, hatte ich wieder Zeit. Ende 2013 spielte dort ein Mann einen Bösewicht. Der für mich gut aussehende Schauspieler (doppelt so alt wie ich) verkörperte die Rolle wirklich grandios. Die Rolle starb den Serientod und ich fand es schade, weil man von dem Schauspieler online nichts fand. Keine Webseite, Keine Facebookseite usw. Da ich eine "Vorschauleserin" war, wusste ich schon 2 Monate früher, dass die Rolle "zurückkommt". Ich kam an diesem Tag abends nach Hause und schaute die Folge, in der die Rolle "zurückkehrte" online. Danach ging ich schlafen und morgens wachte ich auf & erinnerte mich an meinen Traum. Ich träumte, dass er (nicht die Rolle, sondern der Schauspieler) und ich ein Paar sind und er mich besucht hat (Er wohnt 900 km weg von mir). Die Gefühle fühlten sich so real an. Am Nachmittag schickte ER mir auf Facebook mit seinem Privatprofil eine Freundschaftsanfrage & die Nachricht, dass er ein inneres Gefühl / Bedürfnis hat, mir nahe sein zu wollen. ;) Das war vor genau 9 Monaten - wir sind mittlerweile so was wie gute Freunde.

  • #2

    Tanja De Vitis (Mittwoch, 30 Dezember 2015 12:24)

    Meine Güte, das stimmt ja!
    Zum Glück ist mir ein Film eingefallen, wo die Frau sympatisch und wunderschön ist. Ich hätte sie am liebsten zur Freundin und sie hat ein super erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, hat ein tolles Haus und Mann und Kind: "Man lernt nie aus" mit Robert De Niro und Anne Hathaway. Hach, was für ein schöner Film :o)

  • #3

    Petra (Dienstag, 20 September 2016 19:35)

    Prinzessin Leia in Star Wars ist reich, schön, mutig, cool und hat auch noch mal den coolsten Typ (Han Solo = Harrison Ford) als Freund. Wenn die kein positives Vorbild ist!