Wie soll denn eine gute Beziehung zu Geld sein?

Wie ist denn deine Beziehung zu Geld?

Hast du eine Liebesbeziehung mit Geld?

 

Wie war deine erste Reaktion? Ein freudiges: Ja, das will ich! Oder eher Irritation, denn mit Geld kann man doch keine Liebesbeziehung haben?

Warum denn nicht? Das ist sogar grundlegend wichtig, wenn du gerne mehr Geld hättest.

Oder mehr Kunden. Ein größeres Haus. Finanzielle Sicherheit. Eine glückliche Beziehung (nicht nur zu Geld, sondern auch zu deinem Partner, deinen Kindern, deinen Eltern, deinen Freunden…). Mehr Selbstvertrauen. Ein Leben, das prickelt und erfüllt ist. Du dir keine Gedanken oder Sorgen um Geld machen willst.

 

Was macht denn nun eine gute Beziehung aus?

Wie gehen wir mit jemand um, der uns sehr viel bedeutet?

Wir lieben den anderen.

Wir verbringen gerne Zeit mit ihm.

Wir passen auf den anderen auf, wir beschützen den anderen.

Wir reden gut über ihn.

 

Und so geht es auch mit Geld!

 

Zeit mit Geld zu verbringen heißt, es nicht immer gleich auszugeben.

Es zu Sparen. Und zwar so, dass es bei dir funktioniert. Das bedeutet nicht sich zu kasteien, sich zu beschränken, sich zu knebeln. Sondern leicht und freiwillig. Auf dich persönlich abgestimmt. So wie du zum Beispiel Zeit mit deinen Kindern verbringst. Da musst du dich auch nicht zwingen. Hoffe ich wenigstens.

Oft halten uns versteckte Glaubenssätze davon ab. Wir geben unser Geld gleich wieder aus, weil wir vielleicht glauben (unbewusst), dass wir es eh nicht "verdienen", Geld schlecht ist, wir gar nicht mit Geld umgehen können....

Wie fühlt es sich für dich an, wenn du dir vortstellst viel, richtig viel Geld zu besitzen?

Ab welcher Summe wird es unangenehm? Und gehe davon aus, was du jetzt schon hast. Und fange nicht bei 10 Miliionen an, wenn du jetzt nicht mindestens 7 Millionen auf deinen Konten hast...

 

 

Wir passen auf unser Geld auf, indem wir es sinnvoll und weise investieren.

Wir schauen uns an, an wen wir es weitergeben und an welchen Plätzen es sich so aufhält. So wie wir es auch bei unseren Kindern tun.

Kaufst du das, was du wirklich unterstützen willst? Oder kaufst du nach dem Preis?

Uta, ich MUSS nach dem Preis kaufen. Ich habe nicht genug Geld!

Dann wird es allerhöchste Zeit deine Liebesbeziehung mit Geld zu beginnen und dein Mindset über Geld, also deine Überzeugungen dazu, aufzuräumen! Allerhöchste Zeit! Sonst unterstützt du weiter Dinge, die du vielleicht nicht möchtest (Massentierhaltung, Ausbeutung in anderen Ländern, Umweltverschmutzung in der 3. Welt, Kinderarbeit.....)

 

Übrigens ist kein Geld immer eine Ausrede.

 

Wenn wir auf unser Geld aufpassen, dann beschützen wir es auch.

Geld beschützen? Ja, denn das kann bedeuten, dass wir keine Dinge dafür kaufen, die wir gar nicht brauchen und auch gar nicht wollen. Nur weil wir uns gerade so schlecht fühlen, so ungeliebt, so gestresst. Vor solchen Ausgaben sollten wir unser Geld schützen!

Denn, wir kaufen immer Gefühle. Und das ist absolut in Ordnung. Aber eben nicht immer. Da wäre es viel besser, wenn wir uns unserer Gefühle klar werden und sie befriedigen.

Hier habe ich mehr dazu geschrieben.

 

Behandle dein Geld so, wie alles, das du liebst. Geniesse die Zeit mit ihm, gebe darauf acht und freue dich, wenn es zu dir zu Besuch kommt. Sorge einfach dafür, dass es sich bei dir wohlfühlt!

Das fängt schon beim Geldbeutel an. Probiere es einfach mal aus und schaue, welchen Unterschied es für dich macht.

 

Eine Liebesbeziehung mit Geld bedeutet auch, dass wir gut darüber reden.

Ich bin immer wieder überrascht, wie schlecht über Geld gesprochen wird. Wie Geld als Übeltäter hingestellt wird. Wie falsch Geld verstanden wird und für Dinge beschuldigt wird, für die es überhaupt nichts kann.

Und eins weiß ich garantiert. Menschen, die so über Geld reden, haben keins. Und vergeben sich so die Chance, mit Geld die Welt zu verbessern.

 

Geld soll uns nicht glücklich machen, das war nie seine Aufgabe. Geld ermöglicht uns einfach nur unsere Ideen in die Wirklichkeit zu bringen, unsere Kreativität zu leben, unsere Plane umzusetzen,  Essen für unsere Kinder zu kaufen oder Schulen und Krankenhäuser zu bauen.

Und zwar so lange, so lange unser Gesellschaftssystem auf Geld basiert.

Denn Geld ist einfach eine Ausdrucksform von Wertschätzung.

 

Das ist so wichtig.

Geld ist Wertschätzung.

 

Wenn du noch nicht so viel Geld im Leben hast, wie du brauchst, um dein Traumleben zu leben, dann achte darauf, was du über Geld sagt, denkst und urteilst.

Und räume dein Unbewusstes, dein Mindset auf.

Dort fängt alles an.

 

 

Ein erster Schritt ist, dass du dein Geld mit liebenden Augen anschaust.

Das beginnt beim Verdienen und endet beim Ausgeben. Und ich vermute, dass deine Geldanlagen auch anders sind, wenn du durch die Brille der Liebe schaust.

Denn du veränderst mit deiner Beziehung zu Geld die Welt. Und sicher zum positiven, wenn du eine Liebesbeziehung dazu hast!

 

 

 

Ich freue mich sehr über deinen Kommentar!

Wie siehst du das? Fällt es dir schwer? Was ist dabei deine Herausforderung?

Oder merkst du, dass du schon eine richtig gute Beziehung zu Geld hast?

Ich bin gespannt!

 

 

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Kommentare: 8
  • #1

    Silke (Freitag, 18 März 2016 07:12)

    Was für ein schöner Beitrag!! Mit Deinem Blog starte ich immer gestärkt ins Wochenende

  • #2

    Silvia Streifel (Freitag, 18 März 2016 08:28)

    Hallo liebe Uta,

    wie immer habe ich auch diesen Blogartikel von Dir aufmerksam gelesen.

    Besonders hat mich die "Übung" angesprochen, zu fühlen ab welcher Summe mir der Besitz von Geld unangenehm würde. Ich habe mir vorgestellt, jemand würde mir eine bestimmte Summe schenken. Bei einer Summe unter tausend Euro würde ich mich riesig freuen und mir und meiner Familie mit dem Geld etwas Schönes gönnen (und vorher stundenlang in Plänen schwelgen ;-) ) Bei einer Summe, die ich als zu groß empfinde, sie gleich auszugeben -so ein paar Tausende bis 10-Tausende - würde ich mich auch nur über ein paar Hundert freuen, die wir gleich ausgeben. Der Rest würde zwar unser Erspartes aufstocken, jedoch mein Leben nicht ändern. Erst ab einer Summe, bei der wir uns ohne einen Kredit ein tolles Haus mit riesigem Garten leisten könnten und/oder mein Mann aufhören könnte zu arbeiten, schlägt mein Herz wieder höher. Alles, was sagen wir mal in die Millionen geht, ist mir irgendwie wieder gleichgültig, ist für mich nur eine Zahl. Natürlich würde ich in einem zweiten Schritt beginnen zu überlegen, was ich mit großen Summen bewirken könnte. Doch im ersten Moment würde ich mich über 10 Mio nicht mehr freuen als über eine.

    Ich finde es spannend, dem so nachzuspüren. Doch weiß ich jetzt irgendwie nicht so ganz, was ich damit anfangen kann. Was wolltest Du mit diesen Reflexionsfragen in uns bewirken?

    Ich sende Dir herzliche Grüße und wünsche Dir ein wunderbares Wochenende.
    Silvia

  • #3

    Barbara J. Schoenfeld (Freitag, 18 März 2016 09:13)

    Liebe Uta,
    vollkommen richtig, was du beschreibst. Früher hatte ich zwar gut Geld verdient aber es ist auch gleich wieder weg gewesen. Es war schon seltsam, dass es immer grade so gereicht hat, getreu meinem Glaubenssatz: Es ist grade soviel da, wie ich brauche. Seit meinem Coaching bei dir hat sich da eine ganze Menge verändert und heute lebe ich besser und brauche tatsächlich weniger Geld, d. h. es bleibt mehr übrig und ich kann es genießen, die gemeinsame Zeit mit meinem Geld. :-)
    Herzliche Grüße
    Barbara

  • #4

    Katharina (Freitag, 18 März 2016 09:18)

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einfacher ist, bewusst einzukaufen, wenn man mit Bargeld bezahlt und nicht mit Kärtchen. Ich kann den Fünfer auf dem Wochenmarkt bewusst dem Käsehändler geben, ihn auf die Reise schicken, auf dass er ein paar Wochen später wieder zu mir zurückkomme (vielleicht sogar mit ein paar Kumpels)...

  • #5

    Uta Nimsgarn (Freitag, 18 März 2016 09:23)

    @Silke und Barbara: Ganz lieben Dank! <3
    @Silvia. Vielen Dank und cool, dass du es ausprobiert hast. Der Hintergrund ist, dass wir selten mal hinfühlen, mit welchen Beträgen wir uns wohl fühlen. Aber genau das entscheidet mit darüber, wieviel wir in unserem Leben haben und uns damit gut fühlen. Wenn der Betrag zu hoch wird, wie jetzt bei dir mit der Million, dann ist das so weit weg, dass es sich wieder gut anfühlt. Interessant sind die Summen, die "nah" bei uns sind. Also mehere Tausend, wären für dich, wie du schreibst, zu viel. Oft kommen die dann auch nicht oder wenn sie kommen, verändern sie nichts wirklich für uns. Was du mit dieser Erkenntnis machst, liegt an dir. Du kannst die Summe, mit der du dich wohlfühlst verändern, wenn du gerne mehr Geld mit Wohlfühlgefühl hättest oder du hast einfach eine neue Erkenntnis und alles ist genauso gut.

  • #6

    Uta Nimsgarn (Freitag, 18 März 2016 09:58)

    @Katharina. Genau so geht es mir auch! Danke!

  • #7

    Bettina (Freitag, 18 März 2016 14:38)

    Liebe Uta!

    Sehr spannend finde ich diese Gedanken, also raus mit den Zetteln aus dem Geldbeutel::))
    Ich würde mich mit einem
    Betrag unter 12000 Euro wohl fühlen und dann eine Reise buchen und einen Teil sparen.
    Interessant finde ich meine Gedanken, so wie es geht sich gerade so aus....
    Freu mich auf den Kurs im
    April .
    Lieben Gruß Bettina

  • #8

    Sandra (Sonntag, 20 März 2016 07:35)

    Hallo liebe Uta,

    toller Beitrag. Die für mich wichtigsten Punkte sind: Geld sparen, in einem gesunden Maße bzw es nicht gleich wieder ausgeben und der Hinweis zu der gefühlten Einkommensgrenze (wobei du diesen Hinweis bei deiner 5Tages Challenge genannt hast). Habe mich gleich für die 5 Tage angemeldet, weil ich in diesem Jahr einfach mehr verdiene will, mit meiner Arbeit, die mir Freude bereitet.
    Danke für die Erinnerung daran und dein tolles Angebot.