Reich mit den richtigen Fragen?

Wie soll denn das gehen? Ist das wieder so ein leeres Versprechen? Warum sollte das bei mir funktionieren?

Ha! Das sind sie schon, die Fragen.

 

Fangen wir in Ruhe an. Vorne. Zuerst mit unserem Denken. Unser Gehirn, unser Denken liebt Fragen, denn Fragen öffnen den Geist. Fragen bringen uns weiter. Fragen bedeutet lernen. Ohne Fragen keine Antworten. Fragen führen zu Veränderungen, zu Weiterentwicklungen.

Wie könnte ich denn diesen Stein leichter transportieren? Und schon erfindet einer das Rad.

Was sichert uns das Überleben? Die Antwort könnte der Ackerbau gewesen sein.

Vermutlich entstand die ganze Menschheitsgeschichte bis heute durch Fragen.

 

Unser Verstand stellt also pausenlos Fragen. Meistens merken wir es nicht mal.

Und das Geniale daran, unser Verstand sucht auch noch die Antworten dazu. Richtet seine Aufmerksamkeit, seinen Fokus darauf diese Fragen zu beantworten.

Dann ist die Lösung ja ganz einfach!

Wir denken nur noch zielführende Fragen und unser Verstand liefert die optimalen Lösungen. Ja, genau so leicht ist es. Eigentlich.

Nur leider haben die wenigsten Menschen ihre Gedanken so unter Kontrolle, dass das auch klappen würde. Meistens denken wir ja unbewusst. Und meistens keine positiven Gedanken und deshalb stellen wir auch keine positiven Fragen. Das hängt übrigens mit der Gehirnstruktur und der Evolution zusammen. Ist also ganz "normal".

Wo uns diese Fragen dann hinbringen, das erleben wir ja live in unserem eigenen Leben.

 

Deswegen erforsche ich meine Gedanken regelmäßig.

Zum Beispiel morgens, wenn ich sie einfach mal aufschreibe.

Oder wenn ich mich unwohl fühle, gefrustet, schwer. Dann erforsche ich auch, welche Gedanke ich da gerade denke, was ich gerade "glaube".

 

Da kommen dann meine Überzeugungen hoch. Meine unbewussten. Die, die mein Leben bestimmen, aber meistens im Verborgenen sind.

 

Das geht bei mir nicht. Ich kann das nicht. So viel Umsatz kann ich nicht schaffen.

Ich bin nicht gut genug. Dann bin ich eine schlechte Mutter/Tochter/Frau....

Wenn ich das mache, dann mag mich niemand mehr.

Die Zukunft ist gefährlich. Ich muss aufpassen....

 

 

Sei bitte nicht hart zu dir selbst und verurteile dich nicht für deine Gedanken. Sie waren schon immer da, jetzt bemerkst du sie nur dann vielleicht zum ersten Mal bewusst. Verurteilen macht nur wieder schlechte Gefühle. Nimm diese Gedanken doch als ein wunderbares Material zum Verändern. Kompost auf deinem Weg zum Reichtum, zur Gesundheit, zum Traumjob, zur perfekten Beziehung oder wohin auch immer du willst

 

Jetzt formulierst du diesen Gedanken/Frage um. Du formulierst jetzt positiv, Richtung Ziel oder Lösung.

 

Also am Beispiel: Warum geht bei mir immer alles schief? (habe ich früher oft gedacht....)

Wie wäre es mit: Warum klappt es bei mir so leicht?

Und schwupps macht sich dein Verstand auf die Suche nach Antworten. Dein Fokus verändert sich. Hin zum Positiven.

 

Eine Möglichkeit des Umformulierens wäre auch:

Was bringt … (hier einsetzten, was gerade genau schief gelaufen ist) schnell und leicht zum Laufen?

Schon ist deine Aufmerksamkeit auf die Lösung gerichtet und dein Denken und dein Verstand kann dich sinnvoll unterstützen.

 

Du bist genervt, nichts klappt.

Dann ist meine Lieblingsstrategie inzwischen die Frage (wenn ich an sie denke....)

Warum bin ich jetzt gerade glücklich?

 

Bis jetzt sind mir noch immer Gründe eingefallen. Weil ich lebe! Das ist wohl der ultimative Grund. Oder, weil die Sonne scheint. Ich keine Schmerzen habe. Ich satt bin. Du und dein genialer Verstand werden Antworten finden. Vorausgesetzt, du erinnerst dich an diese Frage...

Ich fühle mich sofort viel besser!

Allerdings brauchst du bewusst gar keine Antowrten finden.... manchmal reicht es schon die Frage zu stellen und schon verändert sich dein Blick auf die Situation.

 

Ja, ich kenne die Einwände von denen, die es noch nicht ausprobiert haben.

 

Dann lüge ich mich ja an!

So, wer sagt das denn? Kannst du wirklich mit absoluter Sicherheit wissen, dass das, was du gerade denkst, wahr ist und nicht nur eine Sicht deines Denkens? Es ist nämlich wirklich nur ein Blick durch DEINE Brille auf die Welt. Mehr dazu findest du hier: Ich sehe was, was du nicht siehst.

 

Eine Ausnahme gibt es natürlich. Wenn du partout da bleiben willst, wo du bist, dann solltest du  auf gar keinen Fall dein Denken ändern! Und schon gar nicht deine Fragen. Wenn du nämlich die gleichen Antworten erhalten möchtest, solltest du schon immer die gleichen Fragen stellen.

 

Wenn du allerdings nach neuen, anderen Antworten in deinem Leben suchst, dann machen neue Fragen sehr viel Sinn!

 

Du merkst übrigens, dass es funktioniert, wenn dieses kleine Lächeln deine Lippen umspielt.

Probiere es aus! Es lohnt sich!

 

Was sind deine Erfahrungen mit diesen Fragen? Schreibe einfach deine Erkenntnisse in den Kommentar, das bringt uns allen neue Ideen!


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Bis bald!

Uta Nimsgarn

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Kommentare: 16
  • #1

    Regina Weimer (Freitag, 21 März 2014 10:24)

    Wundervoller Artikel. Ja, die Wirkungsweise der Fragen kannte ich bereits. Doch oft vergesse ich dies im Alltag. Vielen lieben Dank für die Erinnerung. :-)

  • #2

    Corinna Stübiger (Montag, 28 Juli 2014 11:09)

    Sehr toll geschrieben. Und ja - dieses Lächeln schon beim Fragen kenne ich und ich finde es schön, mir dessen bewusst zu werden. Da kommt immer ein großes Gefühl von Dankbarkeit auf :) Und alles erscheint plötzlich in einem anderen Licht. Das ist dann der Moment, wo man (also ich jedenfalls) weiß, dass es weitergeht und wo einem (also mir jedenfalls) manchmal richtige Brocken von der Seele fallen.
    Die Änderung des Blickwinkels kann so viel bewirken :)

  • #3

    Katrin (Dienstag, 29 Juli 2014 10:27)

    Oh ja! Die Fragen. Danke liebe Uta für die Erinnerung. Lösungsorientierte Fragen zu stellen ist eine tolle Möglichkeit sich selbst zu unterstützen. Ich vergesse das öfter mal. Gewohnheiten ändern - in positive, förderliche. Ich werde mir gleich mal ein paar Memos kreieren, damit ich den Faden nicht wieder verliere sondern in den Händen behalte. Ja es gibt einen Gott. Der/die hat uns all die wunderbaren Hilfsmittel geschickt, damit wir unser Glück auch erreichen. Nur tun dürfen wir es selber ;-). Und er hat dich zu uns geschickt - als Erinnerin, Ermunterin, Begleiterin. Wir müssen und brauchen es nicht alleine schaffen. Miteinander. Das macht auch mehr Spaß. Danke Uta!

    Liebe Grüße Katrin

  • #4

    Mylène Alt (Freitag, 17 Oktober 2014 09:21)

    Hallo Uta

    Wundervoller Artikel. Das mit dem Sätze umkehren kenne ich ja aus The Work, das hier ist quasi ein Quickie ;-).

    Aufgeräumte Grüsse aus der Schweiz
    Mylène

  • #5

    Gabi Ratsch (Freitag, 17 Oktober 2014 10:26)

    Hej Uta,

    ja ich bin glücklich! Und ja, es ist nicht ALLES perfekt!
    Als Norwegenfan glaube ich an die Kraft der Energien und an das Mystische und dabei bin ich auch noch sehr BODENSTÄNDIG......die Kraft neuer Glaubensätze und Affis ist enorm. Ich muss mich auch immer wieder daran erinnern und ziemlich schnell wundere ich mich....wundere mich was so passiert und die festgefahrenen Dinge sich LÖSEN. Ich gehe dann immer weiter auf meinem Weg und bin zufrieden. Also liebe Leute nach immer weiter geht es geradeaus! Takk Gabi

  • #6

    Elvira Löber (Freitag, 17 Oktober 2014 10:44)

    Hallo Uta,

    danke für die Erinnerung die "richtigen" Fragen zu stellen, denn es folgen andere Antworten, anderes Tun und andere Lösungen. Und schon geht alles ein kleines bisschen besser.

    Liebe Grüße
    Elvira

  • #7

    Kathrin Elfman (Freitag, 17 Oktober 2014 11:38)

    .....und schwupps, schon ist es da, das feine Lächeln;-) was für ein schöner positiver Artikel. So essentiell das mit den Fragen ist, und so sehr es »eigentlich« im eigenen Denken und Fühlen verankert sein sollte, so leicht wird's im Alltag dann doch wieder vergessen *an die eigene Nase fass*.... dankeschön fürs Erinnern!

  • #8

    Sabine (Freitag, 17 Oktober 2014 13:00)

    Hallo Uta,
    danke für den Hinweis, Fragen zu verändern und dadurch ans lösungsorientierte Denken zu kommen. Ich übe das gerade und Dein Artikel hat mich wieder in diese Richtung geschubst.
    Hab ein schönes Wochenende.
    Sabine

  • #9

    Uta Nimsgarn (Freitag, 17 Oktober 2014 17:31)

    Danke! Für die vielen positiven Kommentare!
    Das freut mich riesig!

  • #10

    Annette (Donnerstag, 30 Oktober 2014 19:46)

    Was für ein wundervoller Artikel! Und da war es auch schon das Lächeln... Und wie leicht auf einmal das Leben aussieht ;-)
    Vielen lieben Dank an das Erinnern an eine andere Sichtweise, die manchmal im Alltag untergeht.

  • #11

    Claudia (Sonntag, 02 November 2014 15:45)

    Ein sehr guter Ansatz, um ein scheinbar übermächtiges Problem zu lösen. Wer immer an den negativen Aspekten festhält, wird sich schnell überfordert fühlen, eine Problemlösung rückt in weite Ferne. Besinnt man sich aber auf Strategien zur Lösung der Schwierigkeit (eben durch positive Fragestellungen) kommt man langsam, Schritt für Schritt zum Ziel.
    Besonders bei finanziellen Schwierigkeiten scheint der "Problemberg" oft riesig und unbewältigbar - hier muss Durchhaltevermögen und Ausdauer beweisen, um auf kleinschrittige Weise den Berg immer kleiner erscheinen zu lassen, bis er irgendwann ganz verschwunden ist.

  • #12

    Heidrun (Montag, 30 März 2015 14:18)

    Toller Beitrag, Uta!
    Da ich ja auch mit der lösungsorientierten Gesprächsführungs-Methode (oder soll ich sagen: Fragestell-Methode) arbeite, kann ich alles voll und ganz bestätigen. Außerdem habe ich das ja auch schon in Deinem prima Coaching gemerkt...
    Für mich fühlt sich das dann immer so an, wie wenn das Gehirn sofort einen Suchscheinwerfer auf die Lösung ausrichtet und unaufhörlich - egal, ob bewusst oder unbewusst - hin und her schwenkt, bis er die Lösung gefunden (beleuchtet) hat. Eine einfache und geniale Methode!
    Danke, liebe Uta!

  • #13

    SAM (Montag, 30 März 2015 20:00)

    Den Ansatz kenn ich auch von Byron Katie. Ich selbst habe mir die Frage nach dem "warum" abgewöhnt. Klar kenn ich auch blöde Zeiten...aber ich frage dann "wozu"...das ändert meinen Fokus. Beispiel aus meinem heutigen Alltag: "Wozu sollte ich mich heut Vormittag nicht auf meine Seite einloggen können, um neue Inhalte einzupflegen?" Antwort: Ich sollte dringend etwas für mich und zu Entspannung tun, denn ich bin aus lauter Frust zu meinem Pferd und in die Bücherei gefahren. Dann gings mir besser. Und ich sollte daran erinnert werden, dass ich hilfreiche Menschen von vor langer Zeit kenne...denn plötzlich bekam ich spontan Hilfe von einer Frau, die ich vor 6 Jahren über die Katzennothilfe kennengelernt hatte. Also mir hilfts...

  • #14

    Herbert Jumpertz (Sonntag, 19 April 2015 12:32)

    Thema: Reich mit den richtigen Fragen.
    Langsames Ausatmen und sich fragen "Was denkst oder fragst du dich gerade?" führt bei den meisten Menschen dazu, daß sie NICHTS denken. In dem Moment, wo man Gedanken bewußt beobachten will, tauchen bei den meisten Menschen KEINE auf. Gerade so, als ob sie sich jeglicher Beobachtung entziehen wollten. Mit den Fragen "Was ist mein nächster Gedanke?" oder "Woher kommt mein nächster Gedanke?" provoziert man bei bestimmten Formen der Quantenheilung (wie z.B. beim QE von Dr. Frank Kinslow) ganz gezielt die Gedankenleere als Basis für den Eintritt ins kosmische Bewußtsein. Am Anfang gelingt dies nur für Sekunden, aber mit Übung kann man die Zeit immer weiter ausdehnen.

    Zu "Richtige Fragen stellen": Diesbezüglich sind die AFFORMATIONEN von Noah St. John
    wohl am bekanntesten, wobei es aber NICHT um die Absicht geht, Antworten zu erhalten, sondern durch die Art der Fragestellung die ReaIisierung/Manifestation des Gewünschten zu erreichen. Hierbei beginnt jede Frage mit WARUM. Die Frage "Wie kann ich reich werden?" oder "Was kann ich machen, um reich zu werden?" sind logische Fragen und die Ratio versucht hierauf Antworten zu finden. Natürlich können solche Fragen zu interessanten und brauchbaren Antworten führen. Auf die Frage "WARUM bin ich so reich?" gibt es keine logische Antwort und der Verstand und wohl mehr noch das Unterbewußtsein suchen nach Möglichkeiten der Umsetzung auf der Realitätsebene. Das Ziel ist somit das gleiche wie bei Affirmationen, die allerdings den Nachteil haben, daß sie oft vom Verstand als Lüge abgelehnt werden. Dann kann man sich tausend Mal sagen "Ich bin reich" oder "Ich bin schlank und attraktiv". Weil die Realität das Gegenteil zeigt, wird in den meisten Fällen keine Wirkung erzielt und führt nur zum Frust. Darum sind Afformationen so genial, weil sie keine Behauptung aufstellen und als Frage nicht abgelehnt werden und trotzdem die Zielaussage beinhalten, wodurch der Verwirklichungsprozeß in Gang gesetzt wird.




  • #15

    Bernadette (Sonntag, 29 November 2015 21:56)

    Liebe Uta!
    Ja das ist wahr und wenn man in diesem positiven Gefühle drinnen ist,ist alles leichter! Am Anfang ist es wichtig,den Knopf immer wieder einzuschalten, denn dieser schaltet sich manchmal aus,wenn man nicht gut auf sich achtet ;-)
    Alles Liebe Bernadette

  • #16

    Maria Rodríguez (Donnerstag, 06 April 2017 17:01)

    Ich finde alles genial und sehr realistisch.